Sika baut Präsenz in Afrika aus

02. Dezember 2017, 00:00

Baar Der Baustoffhersteller Sika baut sein Geschäft in Afrika aus: Die Baarer Firma nimmt in Kamerun eine neue Fabrik für Betonzusatzmittel in Betrieb. Damit will Sika vom wachsenden Baumarkt profitieren. Die Dynamik der Bauwirtschaft werde durch Investitionen in die Infrastruktur und den Wohnungsbau stimuliert, schreibt Sika in einer Mitteilung.

Wichtige Bauprojekte stellten die Erweiterung des Kribi-Hafens im Süden des Landes dar, der Ausbau des Bahnnetzes sowie der Bau von Sportstadien für die Fussball-Afrikameisterschaft 2019. Sika liefert bereits Produkte in diese wichtigen Grossprojekte, die von ihren Fabriken in Nachbarländern produziert werden.

Sika befindet sich trotz eines Übernahmestreits auf Wachstumskurs. Die Führungsspitze kämpft seit drei Jahren gegen den Kauf durch den französischen Baustoffkonzern Saint-Gobain an. Saint-Gobain will 2,75 Milliarden Franken für den Kauf der privilegierten Familienaktien bezahlen, die mit einem Anteil von gut 16 Prozent die Kontrollmehrheit garantieren. Derzeit wird auf das Berufungsurteil des Zuger Obergerichts gewartet. (sda)


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