Steuerflucht ist neu eine Straftat

18. Juli 2017, 00:00

Andorra Der Zwergstaat Andorra hat als Steueroase ausgedient. Das Parlament des Fürstentums verabschiedete ein Gesetz, wonach Steuerflucht künftig als Straftat geahndet wird. Wie gestern bekannt wurde, erfolgte das Votum am Donnerstag einstimmig. Wer demnach zwischen 75000 und 150000 Euro am Fiskus vorbeischleust, dem drohen zwischen drei Monaten und drei Jahren Gefängnis. Für Summen von mehr als 150000 Euro sind Haftstrafen zwischen einem und fünf Jahren vorgesehen. Ende des vergangenen Jahres hatte ­Andorra bereits das Bankgeheimnis abgeschafft. Das Generalrat genannte Parlament votierte einstimmig dafür. (sda)


Leserkommentare

Anzeige: