Sunrise mit Gewinnsprung

10. November 2017, 00:00

Telekom Bei Sunrise haben in den ersten neun Monaten die Kassen geklingelt. Unter dem Strich schoss der Reingewinn von 39 Millionen auf 481 Millionen Franken nach oben. Grund dafür ist der Verkauf von über 2200 Antennenmasten an die spanische Firma Cellnex, wie Sunrise gestern bekannt gab. Dieser habe 420 Millionen Franken in die Kasse gespült, sagte Finanzchef André Krause.

Mit dem Geld hat Sunrise die Schulden markant abgebaut: ­Netto steht der zweitgrösste Telekomanbieter Ende September noch mit 1,15 Milliarden Franken in der Kreide, nachdem es zur Jahresmitte noch 1,7 Milliarden gewesen waren. Ohne den Mastenverkauf hätte der Reingewinn in den ersten neun Monaten von 39 Millionen auf 61 Millionen zugelegt. Auf der anderen Seite muss Sunrise die Masten jetzt zurückmieten, was sich in den Kosten niederschlägt. Pro Jahr werden 35 Millionen Franken Miete fällig, wie Krause erklärte. (sda)


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