Turbulenzen bei Aryzta halten an

11. November 2017, 00:00

Backwaren Beim schwer in der Krise steckenden Backwaren­konzern Aryzta gehen die Turbulenzen weiter: Der im August als prominenter Zuzug in den Verwaltungsrat angekündigte Jürgen Steinemann wird nun doch nicht ins Aufsichtsgremium einziehen. Der ehemalige Konzernchef des Schweizer Schokoladeherstellers Barry Callebaut habe dem Verwaltungsrat mitgeteilt, dass er sich zu diesem Zeitpunkt nicht zur Wahl stelle, teilte der Tiefkühlbackwarenproduzent gestern mit. Die ordentliche Generalversammlung findet am 7. Dezember statt. Aryzta hatte Steinemann erst Ende August als Verwaltungsrat nominiert, was damals unter Analysten positiv aufgenommen wurde.

Gründe für die jetzige Kehrtwende des Deutschen nannte der Konzern keine. Diese könnte möglicherweise mit Steinemanns Tätigkeit als Verwaltungsratspräsident des deutschen Handelskonzerns Metro zu tun haben. Laut Medienberichten ermittelt die Staatsanwaltschaft Düsseldorf gegen fünf Metro-Mitarbeiter wegen des Vorwurfs der Marktmanipulation. (sda)


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