Verkauf von L+G kein Thema mehr?

18. Juli 2017, 00:00

Zug Der japanische Techno­logiekonzern Toshiba verfolgt die Verhandlungen für einen Verkauf der Schweizer Tochter Landis+Gyr (L+G) Insidern zu­folge nicht weiter. Damit stehe einem Börsengang des Messtechnikherstellers am kommenden Freitag nichts mehr im Wege, erklärten drei mit der Situation vertraute Personen gestern ge­genüber der Nachrichtenagentur Reuters. L+G hatte vergangene Woche einen Börsengang mit einem Volumen von bis zu 2,4 Milliarden Franken angekündigt.

Preis ist für Finanzinvestoren zu hoch

Als Alternative zu einem Börsengang von L+G stand stets auch ein Unternehmensverkauf zur Debatte. Ein Sprecher des Unternehmens erklärte, ein Verkauf sei weiterhin eine Option. Ein Insider sagte dagegen, die zwei letzten Bieter hätten sich zurück­gezogen. Die Finanzinvestoren seien nicht bereit, den hohen Preis zu bezahlen, der wohl mit einem Börsengang erzielt werde. Eine zweite Person ergänzte, mit ei­nem Börsengang habe Toshiba schneller Gewissheit, dass die Transaktion auch tatsächlich über die Bühne gehe. (sda)


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