Weniger Werbung drückt den Umsatz

12. April 2018, 00:00

Medien Ringier verzeichnet für das Geschäftsjahr 2017 mehr operativen Gewinn, aber einen tieferen Gesamtumsatz. Während das digitale Geschäft weiter wächst, schlägt der anhaltende Rückgang im Werbemarkt für Zeitungen und Zeitschriften auf den Umsatz: 66 Prozent des Gewinns vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) mit dem digitalen Geschäft. Im ­Vorjahr waren es 62 Prozent gewesen. Der grösste Teil davon kommt von den digitalen Marktplätzen wie Immoscout. Noch im Jahr 2012 lag der digitale Anteil bei null. Dies gab Ringier an der Bilanzmedienkonferenz in Zürich bekannt. Ringier erwirtschaftete 2017 insgesamt einen Ebitda von 110,6 Millionen Franken gegenüber 108,3 Millionen im Vorjahr. Der Umsatz ist um 4,4 Prozent auf 1002,9 Millionen Franken gesunken. (sda)


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