Zunehmende Nutzungskonflikte

11. August 2017, 00:00

Gemäss einer im Auftrag des Bafu durchgeführten Umfrage war die Bevölkerung 2010 etwas seltener im Wald unterwegs als bei der ersten Umfrage dieser Art im Jahr 1997. Gleichzeitig nahmen die Nutzungskonflikte zu: 27 Prozent der Befragten gaben an, dass sie sich im Wald von anderen Waldnutzern gestört fühlten – bei der ersten Umfrage waren es nur 18 Prozent gewesen. Am häufigsten sahen die Leute ihre Erholung durch Velofahrer und Hunde beeinträchtigt.

Eine Antwort auf solche Konflikte könnte laut Clémence Dirac Ramohavelo vom Bafu sein, Aktivitäten auf bestimmte Bereiche zu konzentrieren, also etwa spezielle Trails für Mountainbiker zur Verfügung zu stellen, damit diese nicht überall im Wald unterwegs sind. Zugleich würden dadurch mehr Freiräume für Wildtiere geschaffen. (lkz)


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