17-Jähriger stürzt beim Klettern ab

10. August 2017, 00:00

Uri Auf einer Route in einem Klettergarten oberhalb der Lidernenhütte stürzte am 1. August um 17 Uhr ein 17-jähriger Luzerner ab. Dies teilte die Kantonspolizei Uri gestern mit. Er war mit einem weiteren jungen Mann unterwegs. Der 17-Jährige verletzte sich beim Sturz und musste von der Rega in ein ausserkantonales Spital geflogen werden. Laut der Polizei ist noch unklar, weshalb es zum Sturz kam. Die Ermittlungen laufen, Einvernahmen sind im Gang. Angaben zur Schwere der Verletzungen wollte die Polizei keine machen.

Irene Kamer, Wartin der Lidernenhütte, erklärte auf Anfrage unserer Zeitung, dass es bei den beiden jungen Männern wohl ein Missverständnis beim Abseilen gegeben habe. So sei der 17-Jährige zuoberst auf dem Felsen gestanden und habe sich abseilen wollen, während sein Kollege ihn sichern sollte. Bei diesem ganzen Vorgang müsse etwas schiefgegangen sein. Der junge Mann stürzte rund 15 Meter in die Tiefe. Laut der Hüttenwartin wurde er dabei schwer verletzt.

Gegend beliebt bei Kletterern

Der Unfall geschah in unmittelbarer Nähe der Lidernenhütte, die sich oberhalb von Riemenstalden auf Urner Kantonsgebiet befindet. Irene Kamer sagt, dass sie seit 25 Jahren in der Hütte arbeite und dies das erste Mal sei, dass es im Klettergarten einen Unfall gegeben habe.

Vor Ort gibt es mehrere Klettergärten, weswegen die Gegend bei Kletterern entsprechend beliebt ist. Den Klettergarten, in dem der Unfall passierte, bezeichnet die Hüttenwartin als einfach bis mittelschwer. (mst)


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