Am Pilatus zu Tode gestürzt

13. September 2016, 00:00

Alpnachstad unp. Ein 53-jähriger Wanderer aus dem Kanton Luzern ist am Sonntag am Pilatus tödlich verunglückt. Wie die Kantonspolizei Obwalden mitteilt, wurde der Mann am Montagmorgen bei einem Suchflug entdeckt. Er wurde aus unwegsamem Gelände im Gebiet Mattzug unterhalb einer steilen Felswand des Matthorns tot geborgen. Auf Anfrage sagt Bernhard Schöni von der Staatsanwaltschaft Obwalden, man gehe davon aus, dass der Wanderer auf einem signalisierten Wanderweg unterwegs war. «Das Gebiet ist anspruchsvoll, die Wege sind nahe am Abgrund. Der Mann ist gut 100 Meter tief abgestürzt.»

Der Mann sei ortskundig gewesen und war laut Angehörigen oft im Gebiet unterwegs. Letztere hatten den Wanderer als vermisst gemeldet, nachdem er nicht wie geplant um die Mittagszeit zurück gewesen war. Die Kantonspolizei konnte sein Fahrzeug auf einem Parkplatz bei der Lütholdsmatt finden und löste daraufhin mit Unterstützung der Alpinen Rettung Schweiz und der Rettungsstation Sarneraatal eine Suchaktion aus. Im Einsatz standen Helikopterteams der Rega sowie Personal der Kantonspolizei Zürich, der Schweizerischen Luftwaffe und Mitglieder der ARS Sarneraatal, Hundeführer, fliegende Einsatzleiter der Kantonspolizei Uri und der Luzerner Polizei sowie Mitglieder der Kantonspolizei Obwalden.


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