Inländervorrang bei Ärztezulassung

14. März 2017, 00:00

Kanton Zug Der Kanton erhöht die Anforderungen an die Neuzulassung von Ärzten, die ihre Leistungen über die obligatorische Krankenversicherung abrechnen wollen. Von der Erhöhung der Anforderungen betroffen sind Mediziner, «die nicht während mindestens drei Jahren an einer schweizerischen Weiterbildungsstätte tätig waren», teilt die Gesundheitsdirektion mit. Die Zulassungsbeschränkung gilt vorerst bis zum 30. Juni 2019.

Die Gesundheitsdirektion stellt fest, dass die Kosten für Behandlungen durch niedergelassene Ärzte sowie im ambulanten Spitalbereich massiv ansteigen. «Es geht etwa um die Eröffnung neuer Spezialarztpraxen, welche zusätzliche kostspielige Leistungen anbieten», heisst es. «Wir stellen fest, dass in gewissen Bereichen eine Überversorgung besteht», sagt Gesundheitsdirektor Martin Pfister. (haz)


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