Positive Veränderungen

25. November 2016, 00:00

Sondereffekte Als «Manna, das vom Himmel fällt» bezeichnete gestern ein Kantonsrat die Sondereffekte, die Finanzdirektor Heinz Tännler in der Debatte für die Rechnung 2016 und die Folgejahre bekannt gab. Doch wo­rum handelt es sich bei diesen Sondereffekten genau? Es gibt grundsätzlich zwei verschiedene Effekte: nämlich einmalige und wiederkehrende. Gewinnt zum Beispiel eine Zugerin oder ein Zuger einen zweistelligen Millionenbetrag im Lotto, wird eine Einkommenssteuer fällig, die zu einer grossen Steuereinnahme führt. In den Folgejahren kommt die Vermögenssteuer zum Tragen, die aber vernachlässigbar ist. In die gleiche Kategorie fallen Verkäufe von Patenten oder an­dere einmalige Gewinne von Firmen und Personen.

Wichtige Neuansiedlungen

Neuansiedlungen oder Umstrukturierungen können hingegen zu wiederkehrenden Steuereinnahmen führen. Verlegt zum Beispiel eine Firma ein Geschäftsfeld nach Zug, kann der Steuerbetrag im Kanton Zug erheblich ansteigen. Genauso wie bei Neuzu­zügen von Firmen, die aufgrund ihres Steuersubstrats einen hohen Betrag an Steuern zahlen. Weiter kann das Ende eines negativen Sondereffekts zu Buche schlagen. Enden zum Beispiel Verlustvorträge einer grossen Firma, fliessen plötzlich wieder Steuern in die Kassen des Kantons und der Gemeinden. (kk)


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