Rega-Rettungen: Stabile Zahlen

30. November 2016, 00:00

Rettungsflugwacht Finden die Unfallzahlen, welche die Suva gestern zum Anlass für ihre Präventionskampagne genommen hat, ihren Niederschlag auch in den Einsätzen der Schweizerischen Rettungsflugwacht? Die Antwort fällt zweiteilig aus. Erstens: Ja, die Skisaison ist für die Rega ein Thema. Aber die Rega wird nur bei einem kleinen Bruchteil der Wintersportunfälle alarmiert. Zweitens: Nein, ein Anstieg der Rettungen ist in den vergangenen Jahren nicht zu verzeichnen – eher sogar eine Abnahme. Dies bestätigt Philipp Keller, Pressesprecher der Rega.

Konkret entwickelten sich die Zahlen in den letzten fünf Jahren so: 2011 wurden 1581 von der Rega transportierte Patienten registriert, 2015 deren 1473. Der Tiefststand wurde 2014 mit 1335 Patienten erreicht. Spezifische Zentralschweizer Zahlen gibt es nicht. Die meisten Einsätze werden hier jedoch von der Basis in Erstfeld aus geflogen.

Nach Aussage von Rega-Sprecher Keller sind für die Entwicklung der Zahl der Rettungseinsätze insbesondere die Wetter- und Schneeverhältnisse ausschlaggebend. Und zudem, wie sich die Bedingungen an den Wochenenden präsentieren – dann eben, wenn am meisten Wintersportler unterwegs sind. Dabei ist von Skifahrern ebenso wie von Schlittlern die Rede. (bbr)


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