Ungewissheit nach Grossbrand

17. März 2017, 00:00

Buochs Einen Riesenschaden löste der Brand im Haus des Restaurants Hirschen am Dienstag in der Früh aus. Der Brand an der Dorfstrasse 6 mit dem Restaurant im Erdgeschoss war der Po­lizei um 5.27 Uhr gemeldet worden. Alle fünf im Haus wohnenden Personen haben das Gebäude rechtzeitig verlassen können. Das Gasthaus stammt aus dem frühen 19. Jahrhundert.

Es wurden neben der Feuerwehr Buochs-Ennetbürgen und dem Atemschutz Beckenried auch die Stützpunktfeuerwehren Stans und Sarnen aufgeboten, im Einsatz standen letztlich an die 140 Personen.

Nur die Fassade ist noch gut erhalten

Hans Blättler, Liegenschaftsverwalter der Besitzerfirma Gabael AG, konnte gestern zusammen mit der Nidwaldner Sachversicherung erstmals einen Augenschein im Gebäude nehmen. Die Schadensumme dürfte siebenstellig sein, meinte er nach der Besichtigung. «Der Schaden ist sehr gross, Dach, Böden, Decken, Isolationen, all das muss ersetzt werden.» Für den Entscheid, was mit dem Haus geschehen soll, brauche es darum noch etwas Zeit. «Als Einziges ist die Fassade noch sehr gut erhalten.» Barmettler, die den «Hirschen» seit 20 Jahren führt und dafür kürzlich den Vertrag erneuerte, hofft, in sieben bis acht Monaten wieder öffnen zu können. Blättler ist nicht so optimistisch: Neben einem Abbruch sei ein Aushöhlen mit einem neuen Innenausbau eine Option. «Wir können noch nicht sagen, ob wir das Haus abreissen.» Entscheidend werde sein, was an diesem Standort letztlich noch möglich sei.

Markus von Rotz und Christoph Riebli

redaktion@nidwaldnerzeitung.ch


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