Zentralschweiz aus dem Rennen

08. September 2016, 00:00

Olympia 2026 sda. Für die Austragung der Olympischen Winterspiele 2026 in der Schweiz bewerben sich noch vier Projekte. Nicht mehr dabei ist das Projekt «Zentralschweiz 2026», das die Zentralschweizer Regierungen im Sommer überraschend eingereicht hatten.

Wie Swiss Olympic gestern Abend mitteilte, verbleiben vier Projekte im nationalen Nominierungsprozess: das Bündner Projekt «Olympische Winterspiele 2026 Graubünden und Partner», das Westschweizer Projekt «The Swiss Made Winter Games» sowie die beiden Projekte «2026 – Games for our fu­ture» und «Switzerland 2026». Hinter dem Konzept «Switzerland 2026» steht eine Interessengemeinschaft um den Gstaader Bauingenieur Kurt Iseli, die auf eine grösstmögliche Dezentralisation setzt.

Entscheid im März

Die Spiele sollen gemäss Vorgaben von Swiss Olympic nicht nur die Sportpraxis in der Schweiz langfristig positiv beeinflussen, sondern auch nachhaltig der Wirtschaft, dem Tourismus und der Gesellschaft zugutekommen. Die Projektverantwortlichen müssen ihre Bewerbungsunterlagen bis am 15. Dezember einreichen. Im März soll der Exekutivrat von Swiss Olympic dann entscheiden, ob eines der Projekte den festgesetzten Kriterien entspricht. Voraussichtlich im Sommer 2019 wird das IOC entscheiden.


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