Busparkplatz soll an den Stadtrand

06. Dezember 2017, 00:00

Zug Wo der neue Hauptstützpunkt der Zugerland Verkehrsbetriebe (ZVB) mit Werkstatt zu stehen kommen soll, sorgt derzeit für Diskussionen. Die Zuger Regierung will ihn auf dem heutigen Areal an der Aa zwischen dem Verwaltungszentrum und dem kaufmännischen Bildungszentrum bauen. Die Kosten werden mit rund 190 Millionen Franken veranschlagt. Mit dieser Lösung sind jedoch nicht alle glücklich.

Zwei Mitglieder des Grossen Gemeinderats der Stadt Zug, Martin Eisenring (CVP) und Philip C. Brunner (SVP), befeuern die Diskussion mit einer Motion. Ihre Forderung: Der Hauptstützpunkt der ZVB soll im Göbli am Stadtrand angesiedelt und das heutige Areal «freigespielt» werden. Die Stadt besitzt dort fast 40000 Quadratmeter Land. Darauf soll unter anderem der Ökihof gebaut werden. Dessen Planung ist im Gang. Brunner und Eisenring fordern vom Stadtrat zum einen, die Planung im Göbli auszudehnen und auf die Möglichkeit ausrichten, «ein grosszügiges Infrastrukturprojekt inklusive ZVB-Stützpunkt zu planen».

«Das Areal an der Aa, auf dem sich heute der ZVB-Hauptstützpunkt befindet, ist ein Filetstück in der Stadt Zug», sagt Philip C. Brunner. Dass der Kanton dieses Grundstück auch für die nächsten Jahrzehnte «blockiert», um darauf Busse zu parkieren, sieht der SVP-Gemeinderat nicht ein. «Wir haben jetzt die Chance, diese Fläche freizuspielen und für die Stadt einen echten Mehrwert zu schaffen», so Brunner weiter. Der Kantonsrat wird voraussichtlich im Frühjahr 2018 die ersten Schritte bezüglich des Hauptstützpunkts beraten. (st)


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