Die FDP will drei Regierungsräte

12. Januar 2018, 00:00

Nidwalden Nicht nur das Verhindern stiller Wahlen ist das Motiv der FDP Nidwalden für ein Dreierticket für die Regierungsratswahlen. Alt Kantonalpräsident Ruedi Waser sagte gestern an der Parteiversammlung, als auch Stimmen für ein Zweierticket laut wurden, die FDP müsse einen Gegenangriff starten. Die Chance auf einen dritten Sitz sei realistisch. «Welcher das ist, diese Frage wird uns der Stimmbürger beantworten helfen», meinte er diplomatisch. Die FDP schmerzt noch immer, dass sie 2016 den Sitz von Hans Wicki an die CVP verloren hat. Die Versammlung beschloss gestern schliesslich mit 109 zu 25 Stimmen deutlich ein Dreierticket mit Alfred Bossard (bisher), Joe Christen und Niklaus Reinhard.

Die Nidwaldner Stimmbürger werden bei der Gesamterneuerungswahl am 4. März mindestens zwei neue Regierungsräte wählen. Grund: Gesundheits- und Sozial­direktorin Yvonne von Deschwanden (FDP) und Landwirtschafts- und Umweltdirektor Ueli Amstad (SVP) treten nicht mehr an. Aktuell setzt sich die Nidwaldner Regierung aus drei CVP-, zwei FDP- und zwei SVP-Regierungsräten zusammen. (mvr)


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