Höckerschwäne nicht füttern

07. Februar 2018, 00:00

Kanton Uri Höckerschwäne können Schäden an landwirtschaftlichen Kulturen verursachen. Der hauptsächliche Schaden wird durch die Verkotung von Futtergraswiesen verursacht, was zu Verlusten bei Futtergras und ­Silagen führen kann.

«Die Fütterung von Schwänen kann zu einer unerwünschten Zunahme der Population und zu lokalen Konzentrationen führen», schreibt Jagdverwalter Josef Walker in einer gestern veröffentlichten Medienmitteilung. «Dies verursacht vermehrte Schäden in landwirtschaftlichen Kulturen und kann aufgrund des zuweilen aggressiven Territorialverhaltens des Höckerschwans auch zu unliebsamen Begegnungen mit Erholungssuchenden am See führen», so Walker.

Wasservögel finden selber genug Nahrung

Lokale Konzentrationen würden aber auch den vermehrten Austausch von Parasiten unter den Wasservögeln begünstigen. Aus diesen Gründen rät das Amt für Forst und Jagd, auf die Fütterung von Höckerschwänen und anderen Wasservögeln zu verzichten. Wasservögel seien gut an die hiesigen Winterbedingungen angepasst und fänden in geeigneten Gebieten selber ausreichend Nahrung. (bar)


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