Jurist wegen Betrugs angeklagt

29. November 2017, 00:00

Uri Die Staatsanwaltschaft des Kantons Uri wirf einem Juristen aus Deutschland vor, während neun Monaten unrechtmässig Arbeitslosengelder bezogen zu haben. Dies in der Höhe von 52363 Franken. Während neun Monaten soll der 57-Jährige Taggelder bezogen haben, obwohl er einer Arbeit nachgegangen ist, bei der er zwischen 11000 und 19390 Franken monatlich verdient hatte.

Gestern verhandelte das Landgericht Uri den Fall. Der Verteidiger forderte einen vollständigen Freispruch für seinen Mandanten. Der Anwalt argumentierte, sein Mandant sei von den RAV-Beratern in die Bredouille gebracht worden. Die Staatsanwaltschaft derweil beantragte eine bedingte Freiheitsstrafe von 12 Monaten, ausgesetzt bei einer Probezeit von drei Jahren. Zusätzlich soll er mit einer Busse in Höhe von 20000 Franken bestraft werden. Das Urteil wurde noch nicht eröffnet. (red)


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