Juso: «Teilsieg» über Regierung

15. Juli 2017, 00:00

Kanton Zug Die Juso, die Junge Alternative und das Zuger Komitee für bezahlbaren Wohnraum bezeichnen den Entscheid des Zuger Einzelrichters im Streit um das Aufstellen von Plakaten als ersten «Teilsieg für die jungen Linken». Schliesslich seien sieben der zehn natürlichen Personen im Entscheid des Einzelrichters freigesprochen, mithin also zu Unrecht angeklagt worden (Ausgabe von gestern).

Ob der Entscheid weitergezogen wird, ist noch nicht klar. Da die Anwältin der Beklagten in den Ferien ist, werde ein allfälliger Weiterzug erst nächste Woche besprochen. «Es geht uns schon lange nicht mehr um zwei Plakate. Wenn die Obrigkeit zensiert und junge Menschen vor Gericht zerrt, dann geht es um die Verteidigung von Meinungsäusserungsfreiheit und Demokratie», sagt Konradin Franzini, Co-Präsident der Jungen Alternative.

Die Jungparteien und das Ini­tiativkomitee haben im April auf Plakaten im Bahnhof Zug mit den Bildern zweier Regierungsräte für eine Initiative geworben, was die Kontroverse auslöste. (haz)


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