Schweiz als Drehscheibe

06. Februar 2018, 00:00

Kaffeehandel Im globalen Kaffeehandel spielt die Schweiz eine zentrale Rolle: 70 bis 75 Prozent des weltweit gehandelten Rohkaffees werden laut Schätzungen über Händler mit Sitz in der Eidgenossenschaft abgewickelt. Niedergelassen haben sich die grossen Händler im Raum Genf, aber auch in Zug, etwa die Bernhard Rothfos Intercafé AG oder die Taloca GmbH.

Aus der Kaffeeernte 2017/18 resultierten laut Branchenverband Procafé knapp 160 Millionen Säcke a 60 Kilogramm (dies ist die Norm, in welcher auch die Händler denken). Laut Schätzungen wird jährlich Kaffee für 200 Milliarden US-Dollar verkauft. Gemäss Experte Simon Aebi von Fairtrade Max Havelaar dürfte der globale Markt weiter wachsen. Die grössten Herstellerländer sind Brasilien mit 32 Prozent globalem Marktanteil, gefolgt von Vietnam (18Prozent), Kolumbien (9 Prozent) und Indonesien mit 8 Prozent. Fair-Trade-Kaffee macht im Detailhandel in der Schweiz 10 Prozent aus; von 2015 auf 2016 wuchs der Absatz mit Fairtrade-Kaffee in der Schweiz um 12,5 Prozent. (lb)


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