Wärmeverbund wird sistiert

12. Oktober 2017, 00:00

Cham Das Dorfzentrum mit Abwärme der Holzverarbeiterin Pavatex und der Kläranlage Schönau heizen – dieses Ziel verfolgte der Chamer Gemeinderat mit einem neuen Wärmeverbund. Doch das Vorhaben ist vorerst gescheitert, wie die Gemeinde gestern mitteilte. Es sei nicht gelungen, genügend Kunden für einen wirtschaftlichen Betrieb des Wärmeverbunds zu gewinnen. Und dies trotz eines attraktiven Preismodells für die potenziellen Kunden. Nun prüfen die Wasserwerke Zug (WWZ) und Pavatex, ob die Abwärme der Holzverarbeiterin via Energiezentralen der WWZ im Chamer Dorfzentrum genutzt werden kann.

Die Gemeinde Cham hatte vor knapp drei Jahren dem Elektrizitätswerk der Stadt Zürich den Zuschlag für Aufbau und Betrieb des Wärmeverbundes erteilt. Der ursprüngliche Baubeginn war für Anfang 2016 vorgesehen. Das Zürcher Stadtparlament hatte den Kredit für das Projekt bereits bewilligt. (red)


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