Jürg Strub tritt zurück

31. Dezember 2015, 00:00

Kanton st. Die FDP des Kantons Zug braucht schon bald einen neuen Präsidenten. Jürg Strub (Bild) tritt nämlich auf die Generalversammlung der Freisinnigen am 12. Mai zurück. Zusammen mit weiteren Mitgliedern der Geschäftsleitung, wie es in einer Mitteilung zum Jahresausblick der FDP heisst. «Der Zeitpunkt für einen Wechsel im Präsidium ist ideal», sagt Jürg Strub. Die Gesamterneuerungswahlen und die nationalen Wahlen seien vorbei und eine neue Legislatur angebrochen.

Strub hat die FDP des Kantons Zug während vier Jahren präsidiert. Weitere vier Jahre im Amt zu bleiben, sei für ihn nicht in Frage gekommen. «Es ist durchaus ein aufwendiges Amt, das viel Zeit in Anspruch nimmt», sagt der 64-Jährige. Er habe mit seiner beruflichen Tätigkeit als Unternehmensberater und als Präsident des Technologieforums Zug noch einiges zu tun. «Die Arbeit wird mir nicht ausgehen.» Strub ist ausserdem der Meinung, dass es nach vier Jahren auch an der Zeit sei, dass neue Kräfte und ein frischer Wind in die Geschäftsleitung der Partei kämen. «Eine solche Erneuerung tut immer gut», sagt der Oberägerer.

Nachfolge noch nicht geklärt

Wer das Amt von Jürg Strub übernehmen wird, ist gemäss dem Präsidenten noch nicht geklärt. Die Partei stelle hohe Ansprüche an die Kandidaten, betont Strub. «Es gibt aber bereits Interessenten und wir führen auch schon erste Gespräche», gibt Strub Auskunft. Namen will er allerdings keine nennen.

Ebenfalls noch nicht ganz klar ist, wer ausser Strub noch aus der Geschäftsleitung ausscheiden wird. Gemäss Angaben des Präsidenten werden es wohl noch drei weitere Personen sein. Das kläre sich nun in den nächsten Wochen und Monaten. Strub: «Der neue Präsident soll so auch die Möglichkeit erhalten, ein neues Team zusammenzustellen und mit Leuten seiner Wahl zu arbeiten», erklärt Strub. Er selbst werde der FDP natürlich treu bleiben, allerdings kein Amt mehr ausüben. «Ich werde meinem Nachfolger zu Beginn sicherlich mit Rat und Tat zur Seite stehen. Mich dann aber zurückziehen», sagt Strub.


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