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Aktivisten hängen am Nationalfeiertag ein provokantes Plakat an die Museggmauer

Die Aktivistengruppe Resolut hat am Donnerstagmorgen ein Transparent mit dem Spruch «Es gibt nichts zu Feiern» an der Museggmauer angebracht. Die Aktivisten wollen damit gemäss eigenen Angaben gegen den «patriotischen Freudentaumel, in den die Schweiz jeden ersten August verfällt», protestieren.

(spe) Die Bilder des hängenden Transparentes mit dem Spruch «Es gibt nichts zu Feiern» und eine Mitteilung hat die Gruppe «Resolut» auf Facebook publiziert.

Die Aktivisten von «Resolut», ein Akronym aus den Begriffen «revolutionär», «emanzipatorisch», «solidarisch» und «Luzern», wollen damit gemäss eigenen Angaben gegen den «patriotischen Freudentaumel, in den die Schweiz jeden ersten August verfällt», protestieren. Denn der Reichtum der Schweiz basiere auf der Ausbeutung von Menschen und der Zerstörung der Umwelt, so die kapitalismuskritische Gruppe in der Mitteilung. Kritisiert wird von «Resolut» auch die «nationalstaatliche Ordnung» und in diesem Zusammenhang der Umgang mit Flüchtlingen in Europa.

Ob die Gruppierung eine Bewilligung für diese Aktion eingeholt hat, ist fraglich. Bei der Stadt Luzern waren am Nationalfeiertag die zuständigen Stellen telefonisch nicht erreichbar. Einsatzkräfte einer Patrouille entfernten am Vormittag das Transparent von der Museggmauer, wie die Luzerner Polizei auf Anfrage hin sagte. Aktivisten seien zu diesem Zeitpunkt keine vor Ort gewesen.

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