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«Da sind Fehler passiert»: Schweizerischer Fussballverband bedauert Doppelbürger-Debatte

Der Schweizerische Fussballverband (SFV) entschuldigt sich für eine Doppelbürger-Debatte, die er selber ausgelöst hatte. «Wir bedauern ausserordentlich, dass sich Doppelbürgerinnen und Doppelbürger nach einem Interview des SFV-Generalsekretärs diskreditiert und desavouiert gefühlt haben», sagte Präsident Peter Gilliéron am Freitag.
SFV-Präsident Peter Gilliéron entschuldigt sich. (Bild: Keystone)

SFV-Präsident Peter Gilliéron entschuldigt sich. (Bild: Keystone)

(sda) Seit der Rückreise nach dem WM-Achtelfinal-Out steht der Verband in der Kritik. Mit seinen brisanten Aussagen zum Doppelbürger-Status trat Generalsekretär Alex Miescher eine Lawine los. «Wollen wir Doppelbürger?», warf Miescher in einem Gespräch mit dem «Tages-Anzeiger» und der «NZZ» auf.

Beim Verband distanziert sich die Führung von Mieschers Solo ins Offside inzwischen dezidiert. «Wir bedauern ausserordentlich, dass sich Doppelbürgerinnen und Doppelbürger nach einem Interview des SFV-Generalsekretärs diskreditiert und desavouiert gefühlt haben», sagte Präsident Peter Gilliéron am Freitag.

Die Integration und Förderung aller Sportler sei ein fundamentales Leitprinzip. Deshalb hat der Zentralvorstand die «Vorkommnisse» diskutiert und wird in den «kommenden Wochen eine gründliche Analyse in allen Bereichen vornehmen», so Gilliéron. Dabei werden auch «Rollenverteilungen und Zuständigkeiten überprüft».

Kritik von Xhaka

Alex Mieschers Äusserungen hatten für Kritik aus den eigenen Reihen gesorgt. «Unsinn!», schmetterte ihm Mittelfeldspieler Granit Xhaka in einem exklusiven Keystone-SDA-Interview entgegen. «Ich denke, Alex hat seine Steinzeit-Kommentare, die auf Schweizer Doppelbürger zielten, sicherlich hinterfragt.»

Nicht nur der zentrale Mittelfeldspieler von Arsenal nahm die Wortmeldung Mieschers persönlich. Im Fall Xhakas ist indes nicht mit einem weiteren Nachbeben zu rechnen: «Solchen Unsinn gibt es ab und zu. Wir haben uns nun auf eine EM vorzubereiten und Wichtigeres zu tun.»

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