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Dämpfer für diesjährige Heidelbeerernte im Kanton Luzern

Die Heidelbeere erfreut sich schweizweit immer grösserer Beliebtheit. In Luzern wird die Ernte dieses Jahr wohl etwas magerer ausfallen. Auf rund 9 Hektaren werden heuer die blauen Beeren kultiviert. Das sind 1,5 Hektaren weniger als noch im Vorjahr.
Simon Mathis
Roger Burtolf pflückt in Uffikon seit Anfang Juli fleissig Heidelbeeren. (Bild: Dominik Wunderli, Uffikon, 13. Juli 2018)

Roger Burtolf pflückt in Uffikon seit Anfang Juli fleissig Heidelbeeren. (Bild: Dominik Wunderli, Uffikon, 13. Juli 2018)

Sie ist rund, gesund und gut haltbar. Die Heidelbeere boomt – auch in Luzern. Dieses Jahr steht es allerdings etwas schlechter um die Ernte. Auf rund 9 Hektaren werden heuer die blauen Beeren kultiviert. Das sind 1,5 Hektaren weniger als noch im Vorjahr. Los ging’s mit der Ernte Anfang Juli. Bisher haben Luzerner Bauern 9 Tonnen Heidelbeeren abgeliefert. «Damit liegt der Kanton zurzeit schweizweit auf dem fünften Platz», sagt Isabel Mühlenz, Beerenexpertin beim Berufsbildungszentrum Natur und Ernährung in Hohenrain.

Der Anbau von Heidelbeeren ist kostspielig und kompliziert. Um eine Hektare zu bewirtschaften, muss man zwischen 150 000 und 220 000 Franken investieren. Kompliziert ist der Anbau, weil die Beeren nur in saurem Grund gedeihen. In der Schweiz muss man die Erde extra dafür präparieren. Wer diese Hürde genommen hat, muss sich mit einer Übeltäterin herumschlagen: der Kirschessigfliege. Die liebt nämlich nicht nur Kirschen, sondern auch Heidelbeeren. «In den nächsten Wochen könnte die Fliege wieder häufiger anzutreffen sein», warnt Mühlenz.

Starke Konkurrenz aus dem Ausland

In den letzten zwei Jahren sind in der Schweiz fast 10 Hektaren Anbaufläche dazu gekommen. Allerdings: «Die Konkurrenz aus dem Ausland ist stark, denn für Heidelbeeren gilt der tiefst mögliche Zoll», erklärt Hubert Zufferey vom Schweizer Obstverband (SOV). Zufferey führt weiter aus: «Zwei schwache Ernten in den letzten beiden Jahren sowie der weiter anhaltende Nachfrageboom nach Heidelbeeren haben dazu geführt, dass der Marktanteil der inländischen Produktion von 14 Prozent im Jahre 2014 mittlerweile wieder auf 6,5 Prozent zurück gegangen ist.» Grund dafür war unter anderem das Frostjahr 2017.

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