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Das neue Pinguin-Gehege im Toni's Zoo ermöglicht neue Einblicke

Toni’s Zoo in Rothenburg hat die Anlage der Brillenpinguine neu gestaltet. Ab sofort können die Besucher die Tiere auch unter dem Wasser beobachten.
Stefan Dähler
Dank der Glaswand können Zoo-Gäste wie hier Filine, Nadine und Emmea Steffen (von links) die Pinguine beim Tauchen beobachten. (Bild: Dominik Wunderli, Rothenburg, 18. Juli 2019)

Dank der Glaswand können Zoo-Gäste wie hier Filine, Nadine und Emmea Steffen (von links) die Pinguine beim Tauchen beobachten. (Bild: Dominik Wunderli, Rothenburg, 18. Juli 2019)

Mehr Auslauf, tieferes Becken und die Möglichkeiten für Besucher, die Tiere auch unter dem Wasser zu beobachten – diese Verbesserungen hat das neue Pinguingehege im Toni’s Zoo in Rothenburg. Dazu wurde die Anlage seit November 2018 umgebaut. Vergangenen Mittwoch sind die 15 Brillenpinguine eingezogen, nachdem sie während der Arbeiten im Winterquartier im Innenbereich der Anlage untergebracht waren.

Einige müssen ihr neues Heim noch kennenlernen und mühen sich aufgrund einer Schwelle mit dem Ausstieg aus dem Wasser ab – dabei gäbe es eine Rampe, wo die Pinguine problemlos rauswatscheln könnten. «Das werden sie schon noch merken», sagt Zoo-Direktor Toni Röösli mit einem Schmunzeln. Auch bauliche Komplikationen gab es. «Die Anlage wäre eigentlich schon anfangs Monat fertig gewesen, doch es gab eine undichte Stelle im Becken.» Darum musste der Umzug verschoben werden.

Otter-Anlage wurde aufgehoben

Doch nun ist Röösli stolz auf das neue Gehege. «Dank einer neuen Glaswand entlang des Beckens können Besucher die Pinguine nun auch beim Tauchen beobachten», freut er sich. Das Gehege wurde von 150 auf 250 Quadratmeter vergrössert, dafür musste die Zwergotter-Anlage aufgehoben werden. Die Otter leben jetzt in einem anderen Zoo. Das Becken hat jetzt 1,5 Meter statt 90 Zentimeter Tiefe.

Das Wasser werde zudem neu in einer Filteranlage gereinigt. Dadurch müsse es nur alle sechs Monate ausgewechselt werden, zuvor sei dies alle acht Tage nötig gewesen. Gekostet habe der Umbau total rund 160'000 Franken.

Die Brillenpinguine erkunden ihre neue Anlage.

Die Brillenpinguine erkunden ihre neue Anlage.

Finden es die Pinguine derzeit nicht zu heiss? «Brillenpinguine stammen aus dem Süden Afrikas und können grundsätzlich mit Wärme umgehen», erklärt Röösli. «Bei Bedarf können sie aber in einen gekühlten Rückzugsraum gehen, dort sind die Temperaturen zirka 10 bis 15 Grad tiefer als draussen.»

Stallungen werden umgebaut

Der Zoo plant übrigens bereits eine nächste Investition. «Ab September wollen wir die Stallungen mit den Maras, Kängurus und Muntjak-Hirschen umbauen», sagt Röösli. Dafür werde die bestehende alte Schüür abgerissen und durch einen Unterstand ersetzt, wodurch die Besucher die Tiere auch bei schlechtem Wetter beobachten können. Gerechnet wird mit Kosten von rund 80'000 bis 100'000 Franken, die Eröffnung ist im Frühling 2020 vorgesehen.

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