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Eidgenössisches Schwing- und Älplerfest in Zug: Die Tickets sind ausgelost

In weniger als 5 Monaten ist es so weit: Vom 23. bis zum 25. August findet in Zug das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest statt. Dank einer Verlosung konnten sich die Zuger ihre Tickets schon jetzt sichern.
Andrea Muff
(Bild: Stefan Kaiser, Zug, 18. März 2019)

(Bild: Stefan Kaiser, Zug, 18. März 2019)

Schon bald beginnt die Schwingsaison im Kanton Zug. In rund einem Monat treffen sich die Sportfans in Rotkreuz zum Kantonalschwingfest. Genau am anderen Ende des Terminkalenders steht der saisonale Höhepunkt: das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest (Esaf) in Zug. Zu dieser Grossveranstaltung im August werden um die 300'000 Besucher erwartet. 56'500 Schwingfans können die Wettkämpfe in der Arena verfolgen. In der Arena möchten natürlich auch Stadtzuger einen Platz finden. Die Stadt Zug hat zwischen dem 18. Februar und dem 4. März für die beiden Tage, 24. und 25. August, je 1700 Tickets – 800 Rasensitzplätze und 900 Stehplätze – verlost. Während dieser Zeit konnten sich in der Stadt Zug wohnhafte über 18-Jährige für ein Billett registrieren. Verlost wurden jeweils Tickets für zwei Personen. Zwischen den Kategorien Rasensitzplätze (75 Franken pro Tag und Person) und Stehplätze (50 Franken pro Tag und Person) konnten die Interessierten nicht wählen. Inzwischen sind die Gewinner informiert und seit dieser Woche liegen die Tickets bei der Stadt bereit zur Abholung.

Mehr Interessierte für den Sonntag

Die Einwohnergemeinde ist mit der Verlosung zufrieden, denn sie konnte die Wünsche mehrheitlich berücksichtigen: «Es ging gerade in etwa auf», teilt Stadtschreiber Martin Würmli auf Anfrage mit. Für den Sonntag habe sich eine Handvoll Interessierte mehr gemeldet, als es Tickets gegeben habe. Für den Samstag jedoch eine Handvoll weniger. «Wir haben nun denen, welche für den Sonntag kein Losglück hatten, Tickets für den Samstag angeboten», erklärt Martin Würmli weiter. Er gibt zu: «Beim Esaf handelt es sich ja um etwas Einmaliges und es war für uns deshalb schwierig, das Interesse abzuschätzen.» So sei die Stadt tendenziell von einem grösseren Ansturm ausgegangen. Die Gründe könnten sein, dass die Tickets kostenpflichtig seien und dass auch der Kanton welche verlost habe. «Dass die Tickets nicht gratis abgegeben werden, wurde denn bewusst auch aus diesem Grund so gemacht», erklärt Martin Würmli und fügt hinzu: «Es sollen die in den Genuss des Schwingfestes kommen, die es wirklich interessiert und denen ein Eintritt auch etwas wert ist.» Am meisten betroffen vom Besucheransturm des Eidgenössischen sind wohl die Einwohner des Herti Quartiers. So durfte auch der Quartierverein Zugwest für die Wettkampftage Samstag und Sonntag je 200 Rasensitzplätze unter seinen Mitgliedern verlosen.

Letzte Woche wurden die Gewinner informiert, die Umwandlung des Vouchers in ein Ticket erfolgt dann bei der Stadt Zug. Die Co-Präsidentin Uta Pfulg-Leu ist zufrieden: «Es freut uns, dass wir nahezu jeden Wunsch erfüllen konnten.» Auch sonst sei die Stimmung unter den Mitgliedern in Erwartung des Esafs positiv. Sie versichert: «Unsere Anliegen und Wünsche durften wir einbringen, und wir hatten das Gefühl, dass wir angehört und ernst genommen wurden.» Denn viele Anregungen seien umgesetzt worden, betont Uta Pfulg-Leu weiter. Sie lobt die offene Kommunikation zum Organisationskomitee Esaf und weist darauf hin, dass in den letzten Jahren jeweils OK-Mitglieder an der Generalversammlung des Quartiervereins anwesend waren. «Alle Informationen, die wir hatten, haben wir versucht an unsere Mitglieder weiterzugeben», sagt Uta Pfulg-Leu.

Beim Kanton ging die Ticket-Verteilung nicht so reibungslos vonstatten wie bei der Stadt. Die je 500 Kaufoptionen für Stehplätze am Samstag und Sonntag mussten verlost werden. Jeder Interessent konnte sich entweder für zwei Tickets für den Samstag oder für den Sonntag bewerben. «In den zwei Wochen des Teilnahmefensters sind 2412 gültige Ticketanträge bei uns eingegangen», gibt Aurel Köpfli von der Gesundheitsdirektion Auskunft. Das heisst, es konnten nicht alle Teilnehmer berücksichtigt werden. «Da der Kanton Zug eine solche Verlosung zum ersten Mal durchgeführt hat, war der Andrang schwierig abzuschätzen», beantwortet Köpfli, ob man mit dieser grossen Nachfrage gerechnet habe, und fügt hinzu: «Die doch ansehnliche Anzahl an Teilnehmerinnen und Teilnehmern zeigt aber, dass ein grosses Interesse der Bevölkerung am Esaf besteht.»

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