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Endspurt bei der Sanierung der Luzerner Lukaskirche

Trotz Unvorhergesehenem bei der Statik oder auch Korrosionsschäden wird die Lukaskirche pünktlich im November wiedereröffnet.
Sabina South
Das reformierte Kirchenzentrum der Lukaskirche wird umfassend saniert. (Bild: Manuela Jans-Koch, Luzern, 11. Juli 2019)Das reformierte Kirchenzentrum der Lukaskirche wird umfassend saniert. (Bild: Manuela Jans-Koch, Luzern, 11. Juli 2019)
Das reformierte Kirchenzentrum der Lukaskirche wird umfassend saniert. (Bild: Manuela Jans-Koch, Luzern, 11. Juli 2019)Das reformierte Kirchenzentrum der Lukaskirche wird umfassend saniert. (Bild: Manuela Jans-Koch, Luzern, 11. Juli 2019)
Das reformierte Kirchenzentrum der Lukaskirche wird umfassend saniert. (Bild: Manuela Jans-Koch, Luzern, 11. Juli 2019)Das reformierte Kirchenzentrum der Lukaskirche wird umfassend saniert. (Bild: Manuela Jans-Koch, Luzern, 11. Juli 2019)
Das reformierte Kirchenzentrum der Lukaskirche wird umfassend saniert. Im Bild: Die kantonale Denkmalpflegerin Cony Grünenfelder und Nicole Signer vom Kirchenvorstand (blau) im Lukassaal. (Bild: Manuela Jans-Koch, Luzern, 11. Juli 2019)Das reformierte Kirchenzentrum der Lukaskirche wird umfassend saniert. Im Bild: Die kantonale Denkmalpflegerin Cony Grünenfelder und Nicole Signer vom Kirchenvorstand (blau) im Lukassaal. (Bild: Manuela Jans-Koch, Luzern, 11. Juli 2019)
(Bild: Manuela Jans-Koch, Luzern, 11. Juli 2019)(Bild: Manuela Jans-Koch, Luzern, 11. Juli 2019)
(Bild: Manuela Jans-Koch, Luzern, 11. Juli 2019)(Bild: Manuela Jans-Koch, Luzern, 11. Juli 2019)
Arbeiten am Lukassaal. (Bild: Manuela Jans-Koch, Luzern, 11. Juli 2019)Arbeiten am Lukassaal. (Bild: Manuela Jans-Koch, Luzern, 11. Juli 2019)
Dachgeschoss, das neu genutzt wird. (Bild: Manuela Jans-Koch, Luzern, 11. Juli 2019)Dachgeschoss, das neu genutzt wird. (Bild: Manuela Jans-Koch, Luzern, 11. Juli 2019)
Neue Treppe ins neue Dachgeschoss. (Bild: Manuela Jans-Koch, Luzern, 11. Juli 2019)Neue Treppe ins neue Dachgeschoss. (Bild: Manuela Jans-Koch, Luzern, 11. Juli 2019)
Das erste Obergeschoss des «Verwaltungsgebäudes». (Bild: Manuela Jans-Koch, Luzern, 11. Juli 2019)Das erste Obergeschoss des «Verwaltungsgebäudes». (Bild: Manuela Jans-Koch, Luzern, 11. Juli 2019)
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Endspurt bei der Sanierung der Luzerner Lukaskirche

Ein Rampenzugang ist bereits erkennbar, ansonsten dient das Areal vor dem Lukassaal nach wie vor als Umschlagplatz für Anlieferungen. Zwischen Erdhaufen und Lastwagen stehen für zukünftige Besucher ein paar Parkbänke bereit.

«Wir geben der Umgebung bewusst einen offenen Charakter, die Öffnung hin zum Vögeligärtli wird eine neue Wirkung erzeugen», sagt Nicole Signer vom Kirchenvorstand während einer Führung durch die Baustelle. Schliesslich sei der Gebäudekomplex Teil eines Ensembles im Vögeligärtligebiet und soll mit der Zentral- und Hochschulbibliothek in die Ortsbildschutzzone aufgenommen werden.

Wie die Lukaskirche stammt auch das angrenzende Kirchenzentrum aus der Zwischenkriegszeit. Aus diesen Gründen erfolgt die aktuelle Sanierung unter Einbezug der Denkmalpflege. Dabei geht es nicht nur um bauliche Massnahmen, sondern auch um eine teilweise neue Nutzung.

Gratwanderung zwischen alt und neu

Ein Blick ins Innenleben des Verwaltungsgebäudes gibt Aufschluss: Eine neue Stahltreppe führt ins Dachgeschoss, wo fünf Büroräume ehemalige Mansardenzimmer ersetzen. Hier wird ab Mitte September gestaffelt die Pfarrschaft und Diakonie ihre Arbeitsplätze beziehen «Das neue Dachgeschoss konnte innerhalb der bestehenden Rahmenbedingungen umgesetzt werden», sagt Cony Grünenfelder von der kantonalen Denkmalpflege. Wobei die Gratwanderung zwischen alt und neu nicht immer einfach zu balancieren war. Das Baukommissionsgremium – bestehend aus der Reformierten Kirchgemeinde Luzern als Eigentümerin, der Denkmalpflege und Teilkirchgemeinde Stadt Luzern – fällte gemeinsam die wichtigsten Entscheide. «Eines der Ziele war es die bauzeitliche Stimmung des Baujahres 1935 wieder herzustellen», so Grünfelder.

Das reformierte Kirchenzentrum der Lukaskirche wird umfassend saniert. Im Bild: Die kantonale Denkmalpflegerin Cony Grünenfelder und Nicole Signer vom Kirchenvorstand (blau) im Lukassaal. (Bild: Manuela Jans-Koch, Luzern, 11. Juli 2019)

Das reformierte Kirchenzentrum der Lukaskirche wird umfassend saniert. Im Bild: Die kantonale Denkmalpflegerin Cony Grünenfelder und Nicole Signer vom Kirchenvorstand (blau) im Lukassaal. (Bild: Manuela Jans-Koch, Luzern, 11. Juli 2019)

Beispielsweise gab der Befund eines Restaurators eine Indikation zur Farbtonwahl der Wände. «Ursprünglich war das Zentrum sehr bunt», fügt Nicole Signer an. Der Klinkerboden sei original mit Ausschussmaterialien in verschiedenen Farbtönen gelegt worden und habe zur Ergänzung nachgebrannt werden müssen. Grünenfelder sagt:

«Schliesslich sind es die kleinen Details, die den grossen Unterschied bringen.»

Auch grosse Veränderungen wurden vorgenommen, besonders im Lukassaal und Bühnenbereich. Die Fassade ist nun geöffnet, die Bühne ein Ort der Begegnung: «Hier kann man mit Trennwänden und Vorhängen total flexibel arbeiten», sagt Signer. Viel sei von der Bauzeit noch vorhanden gewesen – wie die Betonrippendecke, die auch akustisch top sei.

Wasserschaden setzte der Decke des Foyers zu

Auf der Foyer-Seite des Lukassaals hingegen ist der Beton weniger top. In der Decke des Foyers rostete nach einem Wasserschaden vor zehn Jahren die Armierungseisen. Aufgrund der Korrosionsschäden muss die Kirchentreppe nun zwingend statisch unterstützt werden. Das verzögert voraussichtlich den Bezug der Zwitscher-Bar. Obwohl der grosse Kirchenrat Mitte Juni dieses Jahres einem Zusatzkredit von 750 000 Franken zugestimmt hat (wir berichteten), ist die Mehrkostenfrage für diese notwendigen zusätzlichen Eingriffe noch offen. Die Sanierung der Zwitscher-Bar war im Grundkredit von knapp 3,5 Millionen Franken noch weniger umfangreich, die aktuellen Kosten und Termine werden noch ermittelt. «Unabhängig davon, werden die Eröffnungsfeierlichkeiten Anfang November stattfinden», verspricht Nicole Signer vom Kirchenvorstand am Schluss der Führung.

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