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Verstösse gegen Feuerverbot: Mehrere Anzeigen und Bussen

Im Kanton Luzern wurden zehn Personen angezeigt, weil sie am 31. Juli oder 1. August gegen das Feuerverbot verstossen haben. Auch in den Kantonen Schwyz und Nidwalden hat die Polizei mehrere Bussen ausgestellt. In Obwalden und Uri blieb es hingegen ruhig.
Zéline Odermatt
Zurzeit absolut verboten: Feuern mit Kohle. (Archivbild: Adrian Stähli)

Zurzeit absolut verboten: Feuern mit Kohle. (Archivbild: Adrian Stähli)

Bei der Luzerner Polizei gingen rund zwei Dutzend Meldungen ein, weil jemand ein Feuer entfacht oder ein Feuerwerk entzündet habe. «Insgesamt wurden rund 10 Anzeigen wegen Missachtung des Feuerverbots ausgesprochen. Die Höhe der jeweiligen Busse wird je nach Fall entschieden», sagt Urs Wigger, Mediensprecher der Luzerner Polizei.

Drei Viertel der Meldungen bezog sich auf das Entzünden von offenem Feuer, beziehungsweise Grillieren. «Es gab nur wenige Meldungen wegen abgefeuertem Feuerwerk», so Wigger. Zudem gab es keine nennenswerten Meldungen zu Lärm oder Sachbeschädigungen.

«Einfach gesagt: Es braucht Regen.»

«In den nächsten Wochen ist nicht gross Regen angesagt», sagt Miguel Zahner, Fachbearbeiter Schutzwald beim Kanton Luzern. Deshalb bleibt das absolute Feuerverbot bis auf weiteres bestehen. Der Kanton beurteile die Brandgefahr täglich mit verschiedenen Hilfsmitteln, wie beispielsweise Naturgefahren-Plattformen oder auch IT-Programmen des Bundesamts für Umwelt.

Zahner fügt hinzu: «Aber simpel gesagt: Es braucht einfach Regen.» Wichtig sei, dass es drei bis vier Tage kontinuierlich regnet. «Ein Starkgewitter bringt nur oberflächlich Wasser, das rasch weggeht. Dann ist es wieder die gleiche Ausgangslage. Es braucht tagelanger Regen, damit sich der Boden mit Wasser aufsaugen kann», so Zahner.

Ordnungsbusse in Schwyz

Auch im Kanton Schwyz bleibt das Feuerverbot bis auf weiteres bestehen. «Die Lage wird am Freitag neu beurteilt», sagt Peter Steiner, Revierförster in Schwyz. Er gehe jedoch davon aus, dass sich die Lage kurzfristig nicht ändern wird.

Insgesamt gingen im Kanton Schwyz am 1. August rund drei Dutzend Anrufe ein, vier davon wegen abgefeuertem Feuerwerk und in drei Fällen wurde unerlaubt gefeuert. Weiter wurden Sachbeschädigungen wie beispielsweise Sprayereien, Lärmbelästigungen sowie Schiffspannen gemeldet.

In einem Fall wurde eine Ordnungsbusse von 250 Franken ausgestellt, weil jemand unerlaubt ein offenes Feuer entzündet hat. «In den anderen Fällen waren die Leute schon nicht mehr da oder hatten das Feuer gelöscht», so Florian Grossmann, Mediensprecher der Schwyzer Polizei auf Anfrage.

Zwei Bussen im Kanton Nidwalden

Im Kanton Nidwalden sind wegen des Feuer- und Feuerwerksverbots zwei Bussen ausgesprochen worden. In der Nacht auf den 1. August wurde eine Feuerwerksrakete abgefeuert, am 1. August selbst auf einer öffentlichen Grillstelle ein Feuer entfacht.

Ein Sprecher der Kantonspolizei Nidwalden sagte am Donnerstag auf Anfrage der sda, dass es noch vereinzelte weitere Meldungen gegeben habe, die sich aber nicht bestätigt hätten. Insgesamt sei das absolute Feuerverbot im Kanton besser eingehalten worden als erwartet.

In den Kantonen Obwalden und Uri wurden keine Verzeigungen ausgesprochen, wie eine Umfrage der sda bei den Polizeikorps ergab.

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