Abbas fordert eigenen Staat

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Nach einem Treffen mit Palästinenserpräsident Mahmud Abbas hat US-Präsident Donald Trump angekündigt, sich mit ganzer Kraft für ein Nahost-Friedensabkommen einzusetzen. Abbas forderte seinerseits einen Palästinenserstaat in den Grenzen vor 1967 mit Ost-Jerusalem als Hauptstadt. Freiheit für die Palästinenser sei ein Schlüssel für Frieden und Stabilität in der ganzen Welt, so Abbas. Er werde mit Trump zusammenarbeiten, um ein historisches Friedensabkommen mit den Israelis zu erzielen.

Trump sagte: «Ich bin dem Ziel verpflichtet, ein Friedensabkommen zwischen Israelis und Palästinensern zu erreichen.» Mit den Palästinensern wollten die USA an gemeinsamen Anti-Terror-Massnahmen arbeiten und ihre Wirtschaft unterstützen, sagte Trump. «Frieden kann nicht in einer Umgebung entstehen, in der Terrorismus unterstützt wird.» Der US-Präsident war am Vormittag am zweiten Tag seines Nahost-Besuchs in Bethlehem mit Abbas zusammengetroffen. Am Vortag hatte er in Jerusalem mit der israelischen Regierung über die Lage im Nahen Osten beraten. Trumps Nahost-Besuch endete gestern Nachmittag. Heute reist er in die italienische Hauptstadt Rom weiter, wo er Papst Franziskus treffen will. (sda)