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ANSBACH: Zahl der Verletzten bei Bombenexplosion in Ansbach auf 15 gestiegen

Bei der Bombenexplosion im bayrischen Ansbach sind nach neuen Angaben der Polizei vom Montag 15 Menschen verletzt worden, vier von ihnen schwer. Allerdings schwebe keiner der Verletzten in Lebensgefahr.
Nach der Explosion in Ansbach gab es mehr Verletzte, als bisher bekannt wurde, jedoch glücklicherweise keine Toten. (Bild: AP Photo)

Nach der Explosion in Ansbach gab es mehr Verletzte, als bisher bekannt wurde, jedoch glücklicherweise keine Toten. (Bild: AP Photo)

Ein 27-jähriger Flüchtling aus Syrien soll am Sonntagabend nahe einem Open-Air-Konzert die Bombe gezündet haben. Der mutmassliche Täter kam dabei ums Leben. Zunächst waren die Ermittler von zwölf Verletzten ausgegangen.

Das deutsche Innenministerium hat keine konkreten Anhaltspunkte für einen islamistischen Hintergrund des Täters, wie es am Montag aus Berlin hiess. «Bisher ist es einfach so, dass wir dafür keinen belastbaren Hinweis haben», sagte Innenministeriumssprecher Tobias Plate am Montag in Berlin.

Ein islamistischer Tat-Hintergrund zeichnet sich bisher nicht ab.

Tatmotive von Würzburg, München, Reutlingen und Ansbach sind verschieden


Berlin(sda afp) Würzburg, München, Reutlingen, Ansbach: Eine Serie von Gewalttaten erschüttert Deutschland. Die Täter waren allesamt junge Männer, drei von ihnen Flüchtlinge. Ihre Motive waren aber sehr unterschiedlich.

AXT-ANGRIFF VON WÜRZBURG



Am 18. Juli griff ein 17-jähriger Flüchtling mit einer Axt und einem Messer Reisende in einem Regionalzug bei Würzburg an und verletzte fünf Menschen schwer. Er hatte vermutlich islamistische Motive. Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) beansprucht den Angriff jedenfalls für sich. Polizisten erschossen den Jugendlichen. Unsicherheit bestand nach der Tat über seine Herkunft, er soll entweder aus Afghanistan oder Pakistan stammen.

AMOKLAUF IN MÜNCHEN



Der 18-jährige Deutsch-Iraner David S. erschoss in München am Freitag neun Menschen und dann sich selbst. Er wurde offenbar von Gleichaltrigen gemobbt und litt unter schweren psychischen Problemen. Er war deswegen in Behandlung, im vergangenen Jahr auch zwei Monate stationär. S. beschäftigte sich seit mindestens einem Jahr mit dem Thema Amokläufe und bereitete seine Tat vor. Dass viele seiner Opfer ausländischer Herkunft waren, ist nach Einschätzung der Ermittler Zufall.

MESSER-MORD IN REUTLINGEN



In der baden-württembergischen Stadt ging am Sonntag ein 21-jähriger Syrer mit einem Dönermesser auf eine 45-jährige Arbeitskollegin aus Polen los und tötete sie. Beide arbeiteten in einem Döner-Lokal. Der von der Polizei Festgenommene leidet offenbar unter psychischen Problemen. Hinweise auf einen extremistischen Hintergrund gibt es nach den Erkenntnissen der Ermittler nicht, es könnte sich um eine Beziehungstat handeln.

SELBSTMORDANSCHLAG IN ANSBACH



Am Sonntagabend sprengte sich im bayerischen Ansbach ein 27-jähriger Syrer vor dem Gelände eines Musikfestivals selbst in die Luft und verletzte zwölf Menschen. Die Ermittler gehen der Frage nach, ob es sich um einen islamistisch motivierten Selbstmordanschlag handelte.

Der Täter war wegen zweier Suizidversuche in Ansbach in medizinischer Behandlung gewesen, der Polizei war er wegen Drogen- und Nötigungsdelikten bekannt. Der 27-Jährige lebte als abgelehnter, aber geduldeter Asylbewerber seit rund zwei Jahren in der mittelfränkischen Stadt, sollte jedoch nach Angaben des Innenministeriums in Berlin nach Bulgarien abgeschoben werden.

sda

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