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ANSCHLAG: Viele Schweizer Sprachschüler und Touristen in Nizza

Die französische Stadt Nizza ist bei Deutschschweizern eine beliebte Destination für Sprachaufenthalt. Zum Zeitpunkt des Anschlags hielten sich Dutzende Schweizer Sprachschüler in Nizza auf, und auch ihre Sommerferien verbringen hunderte Schweizer in der Stadt am Mittelmeer.
Ein leerer Strand am Tag nach dem Anschlag in Nizza. (Bild: AP / Sinan Baykent)

Ein leerer Strand am Tag nach dem Anschlag in Nizza. (Bild: AP / Sinan Baykent)

Alleine mit dem Sprachreisen-Anbieter ESL sind derzeit rund 70 Deutschschweizer in Nizza. «Es geht allen gut», sagte Philipp Hari, von ESL auf Anfrage. Falls die Kunden lieber abreisen wollten, könnten sie den Kurs woanders fortsetzen, sagte Hari. Möglich sei auch, den Kurs abzubrechen und später zu machen.

Der Anbieter Boa Lingua hat derzeit 93 Kunden in Nizza. Es gehe allen den Umständen entsprechend gut, hiess es auf Anfrage. Es seien alle kontaktiert worden. Zwei Personen wollten möglicherweise früher abreisen. Annullationen habe es bisher keine gegeben.

Entwarnung konnte auch EF geben: «Wir haben inzwischen alle EF Sprachschüler in Nizza kontaktiert und können bestätigen, dass alle sicher sind», hiess es am Freitagnachmittag. Die Schule bleibe geöffnet, der Unterricht und die Aktivitäten fänden ganz normal statt.

Viele Feriengäste

Auch die Sommerferien verbringen derzeit viele Schweizer in Nizza. Die Hotelplan-Gruppe hat derzeit hunderte Gäste in der Region. 180 Kunden seien in Ferienhäusern von Interhome in Nizza-Stadt untergebracht, teilte der Konzern mit.

In der Umgebung von Nizza befänden sich weitere 170 Reisegäste von Hotelplan Suisse sowie 470 Kunden der Ferienhausvermittler Interhome und Inter Chalet. Zurzeit habe die Hotelplan-Gruppe keine Kenntnisse von Verletzten unter den Reisegästen, hiess es am Freitagnachmittag. Hotelplan Suisse selbst hat derzeit fünf Kunden an der Stadt am Mittelmeer. Sie sind alle wohlauf.

Auch die fünf Kunden von Railtour, die derzeit in Nizza weilen, sind wohlauf, wie Marcel Schlatter, Sprecher des Mutterkonzerns Kuoni, mitteilte. Tui Suisse hat derzeit 16 Gäste in der Region. Bislang habe man keine Information darüber, dass Gäste vom Anschlag betroffen seien.

Kostenlose Umbuchungen

Obwohl das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) derzeit nicht von Reisen in die Region abrät, zeigen sich die Reiseanbieter kulant. Tui Suisse und die Hotelplan-Gruppe bieten für Nizza-Aufenthalte bis Ende Monat kostenlose Umbuchungen oder Stornierungen an.

Etwas kürzer ist die Frist bei Kuoni Schweiz: Kunden, die bis Ende nächster Woche nach Nizza reisen wollten, können kostenlos umbuchen oder annullieren. Auch die Fluggesellschaft Swiss bietet ihren Passagieren den Umtausch von Flugtickets nach Nizza an.

Die AXA Winterthur teilte mit, sie übernehme für Kunden mit einer Intertours-Reiseversicherung während der nächsten zwei Wochen die Annullierungskosten für eine bereits gebuchte Reise nach Nizza sowie allfällige Mehrkosten bei einer frühzeitigen Heimreise von Nizza.

In Nizza war ein 31-Jähriger am Donnerstagabend kurz nach dem Feuerwerk anlässlich des französischen Nationalfeiertags mit einem Lastwagen in eine feiernde Menge gerast. Mehr als 80 Menschen wurden getötet, darunter auch mindestens zwei Schweizer.

Die Spurensicherung bei der Arbeit. (Bild: Claude Paris)
Noch bevor der LKW-Fahrer zu seiner Amok-Fahrt aufbrach, versuchten Polizisten, den Mann vom Gelände zu bringen. Autos waren auf der Festmeile verboten. (Bild: NADER EL SHAFEI (AP))
An dieser Stelle ist das Unglück passiert. Mehr als einen Kilometer ist der LKW auf dem Trottoir gefahren und hat dabei mindestens 80 Menschen, die das Feuerwerk am Nationalfeiertag anschauen wollten, getötet. (Bild: AP Photo / Luca Bruno)
Dieser Videoausschnitt zeigt in Panik geratende Menschen nach der Attacke durch den LKW.
Dutzende Ambulanzwagen waren eingetroffen, um die Verletzten zu versorgen und die Toten abzutransportieren. (Bild: Claude Paris)
Polizisten stehen vor dem Unglück bringenden LKW. (Bild: FRANCK FERNANDES)
Die Spurensicherung hatte alle Hände voll zu tun. (Bild: Claude Paris)
An der Promenade Des Anglais wurden Zäune aufgestellt, um die Unglücksstelle abzuriegeln. (Bild: AP Photo / Luca Bruno)
Die Strasse wurde von Polizisten abgeriegelt. (Bild: Claude Paris)
Der französische Innenminister Bernard Cazeneuve (Mitte) spricht nach der Attacke zu den Medien. (Bild: OLIVIER ANRIGO)
Verwundete wurden vom Ort des Unglücks evakuiert und von der Ambulanz versorgt. (Bild: OLIVIER ANRIGO)
Dieser Nationalfeiertag ist ein trauriger. Rettungskräfte bringen eine verwundete Frau in den Ambulanzwagen. (Bild: OLIVIER ANRIGO)
Fassungslosigkeit in Frankreich: Ein junger Mann steht am Rande des Tatortes und kann nicht glauben, was geschehen ist. (Bild: AP Photo / Luca Bruno)
Auch am frühen Morgen wird der Tatort noch durch die französische Polizei bewacht. (Bild: AP Photo / Luca Bruno)
Der todbringende LKW am Tag nach dem Attentat an der Strandpromenade von Nizza. (Bild: OLIVIER ANRIGO)
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Anschlag in Nizza fordert über 80 Tote

Vier Personen trauern in Nizza. (Bild: AP / Francois Mori)
Fahrer der Tour de France legen bei der Siegerehrung Blumen nieder. (Bild: AP / Christophe Ena)
Balljungen gedenken in Gstaad den Opfer. (Bild: Keystone / Peter Klaunzer)
Eltern von Opfern umarmen sich. (Bild: AP/Luca Bruno)
Eine Frau sucht am Ort des Attentats nach ihrem Sohn. (Bild: AP/Luca Bruno)
Blumenschmuck am Ort des Attentats in Nizza. (Bild: AP/Luca Bruno)
Blumenschmuck am Ort des Attentats in Nizza. (Bild: AP/Luca Bruno)
Eine Rose am Ort des Attentats in Nizza. (Bild: AP/Francois Mori)
Die Fahne beim Elysee-palast steht auf Halbmast. (Bild: EPA/Christophe Petit Tesson)
Die Fahne beim Elysee-palast steht auf Halbmast. (Bild: EPA/Christophe Petit Tesson)
Eine Mitarbeiterin des Elysee-Palastes setzt die Fahnen auf halbmast. (Bild: EPA/Christophe Petit Tesson)
Frankreichs Präsident verlässt den Elysee-Palast. (Bild: EPA/Christophe Petit Tesson)
In Sydney zünden Menschen Kerzen zum Gedenken an die Opfer an. (Bild: Rob Griffith)
Trauernde Menschen in Sydney. (Bild: Rob Griffith)
Trauernde Menschen in Sydney. (Bild: Rob Griffith)
Trauernde Menschen in Sydney. (Bild: AP/Rob Griffith)
Trauer bei Studenten der DAV Schule im indischen Amritsar. (Bild: EPA/Raminder Pal Singh)
Studenten der DAV Schule im indischen Amritsar zünden Kerzen an. (Bild: EPA/Raminder Pal Singh)
Trauerminute beim Gipfeltreffen der Staatschef beim Asia-Europe Meeting (ASEM) in Ulaanbaatar, Mongolei. (Bild: AP/Damir Sagolj)
Trauerminute im Spiel der U-19 Europameisterschaft in Ulm zwischen den Niederlanden und England. (Bild: EPA/Marijan Murat)
Trauer beim spanischen Daviscup-Team vor dem Spiel gegen Rumänien in Klausenburg: (von links) Captain Conchita Martinez, Roberto Bautista Agut, Feliciano Lopez, Pablo Carreno Busta und Marc Lopez. (Bild: EPA/Robert Ghement)
Bei der französischen Botschaft in Bern stehen die Flaggen auf Halbmast. (Bild: Keystone/Thomas HodelL)
Die Flaggen bei der französischen Botschaft in Neu Dehli stehen auf Halbmast. (Bild: EPA/STR)
Die Flaggen bei der französischen Botschaft in Berlin stehen auf Halbmast. (Bild: EPA/Sören Stache)
Blumen bei der französischen Botschaft in Berlin. (Bild: EPA/Sören Stache)
Beim deutschen Aussenministerium in Berlin stehen die Flaggen auf Halbmast. (Bild: EPA/Klaus-Dietmar Gabbert)
In Sydney wird bei der Harbour Bridge die französische Flaggen gehisst. (Bild: EPA/Dan Himbrechts)
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Die Welt trauert um die Opfer von Nizza

sda

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