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Asylstreit mit Kanzlerin Merkel: Deutschlands Innenminister Seehofer tritt angeblich zurück

Der Streit zwischen der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihrem Innenminister Horst Seehofer ist eskaliert. Auslöser: die Flüchtlingspolitik. Nun will Seehofer angeblich den Hut nehmen.

(dwa/sda)

Horst Seehofer nach einem Treffen mit Angela Merkel. (Bild: EPA/HAYOUNG JEON)

Horst Seehofer nach einem Treffen mit Angela Merkel. (Bild: EPA/HAYOUNG JEON)

Angela Merkel oder Horst Seehofer? Dass es mit der CDU-Kanzlerin und ihrem Innenminister von der Schwesterpartei CSU gemeinsam weitergehen würde, schien in den letzten Tagen immer fraglicher zu werden. Die beiden waren wegen der Asylpolitik Deutschlands übers Kreuz geraten.

Nun nimmt der Streit ein Ende: Wie mehrere deutsche Medien übereinstimmend berichten, will Seehofer zurücktreten. Das habe er in einer Sitzung seiner Partei CSU angekündigt. Angeblich wollen ihn aber mehrere CSU-Politiker noch von seinem Entscheid abbringen.

Merkel erreichte laut Seehofer zu wenig

Der Streit zwischen den Schwesternparteien CDU von Angela Merkel und CSU von Horst Seehofer um die Flüchtlingspolitik tobt seit längerem. Kern der Auseinandersetzung sind Pläne Seehofers, in anderen EU-Ländern registrierte Asylbewerber notfalls im Alleingang an der deutschen Grenze zurückzuweisen. Merkel lehnt einseitige Aktionen ab und pocht auf ein europäisch abgestimmtes Vorgehen.

Beim Gipfel in Brüssel hatte sich die EU auf eine Verschärfung der Migrationspolitik verständigt. So sollen Bootsflüchtlinge in zentralen Sammellagern in der EU untergebracht werden. Merkel erhielt nach eigenen Angaben zudem Zusagen mehrerer Länder, über schnellere Rückführungen von Migranten zu verhandeln.

Für Seehofer sind die beim EU-Gipfel erzielten Einigungen eine unzureichende Alternative, wie er im Vorstand nach Teilnehmerangaben erklärte. Deutschland würde sich nur zusätzliche Probleme einhandeln. Es sei noch zu früh, von einem Erfolg zu sprechen.

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