ATHEN: Gerüchte über Öffnung der Grenze in Idomeni

Aufregung im Elendslager von Idomeni an der griechisch-mazedonischen Grenze: Hunderte Migranten versammelten sich am Sonntag um die Mittagszeit vor dem mazedonischen Zaun und forderten lautstark die Öffnung der Grenze für Flüchtlinge.

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Flüchtlinge hinter der Grenze zwischen Mazedonien und Griechenland. (Bild: EPA/GEORGI LICOVSKI)

Flüchtlinge hinter der Grenze zwischen Mazedonien und Griechenland. (Bild: EPA/GEORGI LICOVSKI)

Ein Mann wärmt sich an einem Feuer im Aufnahmelager in Idomeni an der griechisch-mazedonischen Grenze. (Bild: Keystone)
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Aufgrund der Regenfälle haben sich in Idomeni Pfützen gebildet und der Boden ist schlammig. Viele Flüchtlinge haben ihre Zelte abgebrochen und auf trockeneren Flecken wieder aufgebaut. (Bild: Keystone)
Im Lager in Idomeni reiht sich Zelt an Zelt. (Bild: Keystone)
Die Regenfälle haben den Boden in Idomeni, auf welchem auch diese Frau und das Baby leben, in Schlamm verwandelt. (Bild: Keystone)
Ein verletzter Mann spricht mit der Menschenmenge, die sich in Idomeni vor einem Lastwagen mit Hilfsgütern versammelt hat. (Bild: Keystone)
Boden und Zelte sind aufgeweicht den Regenfällen in Idomeni. (Bild: Keystone)
Eine Frau trägt die Wäsche von einem zum nächsten Ort. (Bild: Keystone)
Bild: Keystone
Refugees situation in Idomeni, Greece, at the borders with FYROM (Bild: Keystone)
Bild: Keystone
Makeshift migrant camp in Grande Synthe (Bild: Keystone)
Refugees situation in Idomeni, Greece, at the borders with FYROM (Bild: Keystone)
Makeshift migrant camp in Grande Synthe (Bild: Keystone)
Bild: Keystone
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Refugees and migrants at the port of Piraeus, near Athens (Bild: Keystone)
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Migrants wait at border between Greece and Macedonia (Bild: Keystone)
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Refugees crisis in Greece (Bild: Keystone)
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Migrants wait at border between Greece and Macedonia (Bild: Keystone)
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Refugees crisis in Greece (Bild: Keystone)
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Refugees situation in Idomeni, Greece, at the border with FYROM (Bild: Keystone)
Migrants wait at border between Greece and Macedonia (Bild: Keystone)
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Ein Mann wärmt sich an einem Feuer im Aufnahmelager in Idomeni an der griechisch-mazedonischen Grenze. (Bild: Keystone)

«Wir haben gehört, die Grenze geht heute auf», sagte ein aus Syrien stammender Flüchtling im griechischen Rundfunk. Viele Menschen hielten weisse Tücher in der Hand, um zu symbolisieren, dass sie friedlich unterwegs sind, wie das Staatsfernsehen (ERT) berichtete.
 
Bereits am Vortag hatten Unbekannte Gerüchte unter den Menschen in Idomeni verbreitet, Deutschland werde Tausende Schutzsuchende aus dem Elendslager aufnehmen. Die Polizei informierte mit Lautsprechern auf Arabisch und Farsi, dass die Gerüchte nicht stimmten und die Grenze nicht geöffnet werde, berichteten Augenzeugen.
 
Der Thüringer Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) hatte im Nachrichtenmagazin «Der Spiegel» erklärt, sein Land könnte bei einer «koordinierten Aktion mehrerer Bundesländer» 1000 bis 2000 Flüchtlinge aus Idomeni aufnehmen. Voraussetzung sei, dass die Bundesregierung in Visafragen und bei der Logistik helfe. Ob die Gerüchte in Idomeni auf diese Äusserungen zurückgingen, ist unklar.

sda