Charlie Hebdo
Attentäter von Paris standen vor Anschlägen offenbar in Kontakt

Die islamistischen Attentäter von Paris standen kurz vor Beginn ihrer Anschläge offenbar in Kontakt. Dies geht aus Telefondaten-Auswertungen hervor.

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Soldaten beim Eiffelturm: Nach dem Attentat verstärkt Paris die Sicherheitskontrollen.
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Nach Schiesserei in der Redaktion von «Charlie Hebdo» in Paris: Fluchtauto gefunden - Täter geflüchtet.
Schiesserei in der Redaktion des Satire-Magazins «Charlie Hebdo» in Paris.
Schiesserei in der Redaktion des Satire-Magazins «Charlie Hebdo» in Paris.
Die bewaffneten und maskierten Täter.
Die bewaffneten und maskierten Täter. Am Boden liegt ein angeschossener Polizist.
Unter den Opfern: Bernard Verlhac alias Tignous, Verlagsleiter von «Charlie Hebdo», Zeichner Charb, Cartoonist Georges Wolinski und Karikaturist Cabu (v.l.).
Der Chefredaktor von "Charlie Hebdo", der Zeichner Charb (Archiv). Er wurde bei dem Attentat getötet.
Karikaturist Cabu ist unter den Todesopfern des Anschlags (Archivbild).
Schiesserei in der Redaktion des Satire-Magazins «Charlie Hebdo» in Paris.
Ein Verletzter wird weggetragen.
Die letzte Zeichnung von Charb, dem Zeichner von «Charlie Hebdo».
Karte: Schiesserei in der Redaktion des Satire-Magazins «Charlie Hebdo» in Paris.
Schiesserei in der Redaktion des Satire-Magazins «Charlie Hebdo» in Paris.
Schiesserei in der Redaktion des Satire-Magazins «Charlie Hebdo» in Paris.
Schiesserei in der Redaktion des Satire-Magazins «Charlie Hebdo» in Paris.
Schiesserei in der Redaktion des Satire-Magazins «Charlie Hebdo» in Paris.
Schiesserei in der Redaktion des Satire-Magazins «Charlie Hebdo» in Paris.
Schiesserei in der Redaktion des Satire-Magazins «Charlie Hebdo» in Paris.
Schiesserei in der Redaktion des Satire-Magazins «Charlie Hebdo» in Paris.
Schiesserei in der Redaktion des Satire-Magazins «Charlie Hebdo» in Paris.
Die aktuelle Ausgabe vom «Charlie Hebdo».
Die Karrikatur von «Charlie Hebdo» zeigt Abu Bakr al-Baghdadi, Anführer der dschihadistisch-salafistischen Terrororganisation Islamischer Staat.
Schiesserei in der Redaktion des Satire-Magazins «Charlie Hebdo» in Paris.
Schiesserei in der Redaktion des Satire-Magazins «Charlie Hebdo» in Paris.
Schiesserei in der Redaktion des Satire-Magazins «Charlie Hebdo» in Paris.
Spezialausgabe von «Charlie Hebdo» am 2. Januar 2012.
Es ist nicht das erste Attentat: So verwüstete ein Bombenanschlag die «Charlie Hebdo»-Redaktion am 2. November 2011.
Es ist nicht das erste Attentat: So verwüstete ein Bombenanschlag die «Charlie Hebdo»-Redaktion am 2. November 2011.
Frankreichs Präsident François Hollande verlässt nach der Schiesserei den Elysée-Palast.
Frankreichs Präsident François Hollande verlässt nach der Schiesserei den Elysée-Palast.
Nach der Attacke: Frankreichs Präsident François Hollande mit besorgter Miene.
Hauptsitz der Satirezeitschrift "Charlie Hebdo" in Paris (Archiv)

Soldaten beim Eiffelturm: Nach dem Attentat verstärkt Paris die Sicherheitskontrollen.

Keystone

Der Geiselnehmer in einem jüdischen Supermarkt, Amédy Coulibaly, habe einen der Angreifer auf die Satirezeitung "Charlie Hebdo" in der Nacht vor dem Anschlag anscheinend an dessen Wohnort besucht, hiess es am Dienstag aus Ermittlerkreisen.

Dies gehe auf Auswertungen von Telefondaten zurück sowie auf die Aussage der Frau von Chérif Kouachi, derzufolge ihr Mann in dieser Nacht ausgegangen sei.

Nur rund eine Stunde vor dem Anschlag auf "Charlie Hebdo" am 7. Januar, bei dem Chérif Kouachi und sein Bruder Said insgesamt zwölf Menschen getötet hatten, sei zudem von einem Handy in der Nähe der Wohnung von Chérif ein SMS an eine der 13 Telefonnummern von Amédy Coulibaly gesendet worden.

Coulibaly hatte am 8. Januar eine Polizistin südlich von Paris erschossen, am 9. Januar tötete er vier Menschen bei der Geiselnahme in einem jüdischen Supermarkt in Paris.

Die drei Islamisten wurden am 9. Januar bei getrennten Polizeieinsätzen getötet. Die Attentäter hatten zuvor in Interviews und einem später posthum veröffentlichten Video bereits angegeben, dass sie ihre Taten abgestimmt hatten. In welchem Ausmass, war jedoch bisher unklar.