Auf der Flucht: Das sind die 18 gefährlichsten Sexualverbrecher Europas

Europol hat die Suche nach 18 der gefährlichsten Sexualstraftäter Europas gestartet.

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(dpa) Über die Kampagne «Europe's Most Wanted» (Europas Meistgesuchte) sollen die flüchtigen Verbrecher gefasst werden, wie Europol am Dienstag in Den Haag mitteilte. Die Gesuchten seien entweder bereits verurteilt oder dringend tatverdächtig.

HERZI, Mohammed, gesucht wegen Entführung, Freiheitsberaubung und Geiselnahme, Vergewaltigung, Menschenhandel
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HESKAER , Frank Sayed Mohammad Sadegh, gesucht wegen sexueller Ausbeutung von Kindern und Kinderpornographie.
MOHAMMAD, OSMAN IDRIS, gesucht wegen Vergewaltigung.
NJIE, Musa, gesucht wegen Vergewaltigung.
YUMBI, Saliboko, gesucht wegen Vergewaltigung.
VINUEZA MORALES, Antonio Vladimir, gesucht wegen Vergewaltigung.
BASHARAT, Mohammad, gesucht wegen Vergewaltigung.
DI PASQUALI, FRANCOIS, gesucht wegen Vergewaltigung.
BEGO, Nesat, gesucht wegen sexueller Ausbeutung von Kindern und Kinderpornographie.
KHOLOSSIAN, Soheil Omid, gesucht wegen Vergewaltigung.
BEKETOVS, Alvis, gesucht wegen sexueller Ausbeutung von Kindern und Kinderpornographie.
POTOCKIS, EGIDIJUS, gesucht wegen Vergewaltigung.
MITREV, Plamen Ivanov, gesucht wegen Vergewaltigung.
DRAŠKOVIĆ, MIRKO, gesucht wegen Vergewaltigung.
ZIÓŁKOWSKI, Dariusz, gesucht wegen sexueller Ausbeutung von Kindern und Kinderpornographie.
GRAD, Ioan, gesucht wegen Entführung, Freiheitsberaubung und Geiselnahme
SCIBILIA, Luciano, gesucht wegen Vergewaltigung.
SERICOV, Yuliy, gesucht wegen sexueller Ausbeutung von Kindern und Kinderpornographie.

HERZI, Mohammed, gesucht wegen Entführung, Freiheitsberaubung und Geiselnahme, Vergewaltigung, Menschenhandel

Europol

Sexualverbrechen gehörten zu den schlimmsten Straftaten, betont Europol. «Fast alle zwei Minuten wird in der EU ein Sexualverbrechen begangen.» Sexualgewalt könne jeden treffen, aber Frauen und Kinder seien vor allem die Opfer.

Mit der Online-Kampagne bittet die europäische Polizeibehörde die Bürger um Mithilfe. Auf der Website https://eumostwanted.eu/ sowie in den sozialen Medien sind vier Wochen lang die Steckbriefe der gefährlichsten Sexualstraftäter zu sehen, darunter auch aus Deutschland, zu sehen. 19 Länder beteiligen sich an der Kampagne. Hinweise zu den Gesuchten können anonym online abgegeben werden. Die jeweils zuständigen nationalen Ermittler würden dann direkt informiert.

Die erste «Most Wanted»-Kampagne von Europol war 2016 gelaufen. Gezielt wird dabei online und europaweit nach einer begrenzten Zahl von Flüchtigen gesucht. Seither wurden nach Europol-Informationen 91 Straftäter festgenommen. In 33 Fällen kam der entscheidende Tipp aus der Bevölkerung.