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BENI: Missbrauchsvorwürfe gegen Blauhelme in Kongo-Kinshasa

UNO-Blauhelmsoldaten aus Tansania sollen in Kongo-Kinshasa Mädchen sexuell missbraucht haben. Zudem soll es Fälle von Prostitution gegeben haben, wie die Friedensmission der Vereinten Nationen im Kongo (Monusco) mitteilte.
Uno-Blauhelmsoldaten sollen Mädchen missbraucht haben im Kongo. Im Symbolbild: Uno Soldaten bei einer Übung in Stans. (Bild: Archiv/ Neue Luzerner Zeitung)

Uno-Blauhelmsoldaten sollen Mädchen missbraucht haben im Kongo. Im Symbolbild: Uno Soldaten bei einer Übung in Stans. (Bild: Archiv/ Neue Luzerner Zeitung)

Es gebe auch Anträge auf Anerkennung von Vaterschaften. Eine «sorgfältige und gründliche» Untersuchung sei eingeleitet worden. Die verdächtigen Soldaten dürfen ihr Lager bis auf weiteres nicht verlassen, wie es in einer Medienmitteilung vom Freitagabend hiess.

Ein Monusco-Sprecher konnte auf Nachfrage am Samstag keine Angaben dazu machen, um wie viele Missbrauchsfälle und mutmassliche Täter es geht. Die Opfer würden vom UNO-Kinderhilfswerk und Partnerorganisationen psychisch und medizinisch betreut, hiess es.

Erst vor wenigen Tagen war bekannt geworden, dass es in der benachbarten Zentralafrikanischen Republik erneut zu Fällen sexuellen Missbrauchs durch Friedenstruppen gekommen sein soll. Demnach sollen 98 Mädchen missbraucht worden sein.

Vier von ihnen sollen von Mitgliedern einer französischen Friedenstruppe zu sexuellen Handlungen mit einem Hund gezwungen worden sein. Blauhelmsoldaten und andere Mitarbeiter von UNO-Missionen sollen 2015 Opfer in insgesamt 69 Fällen sexuell missbraucht haben, die meisten davon in Zentralafrika.

sda

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