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BERLIN: Merkel: «Wir teilen Ihren Schmerz. Wir leiden mit Ihnen»

Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel hat den Hinterbliebenen der Opfer der Bluttat von München ihr Mitgefühl ausgesprochen. «Wir teilen Ihren Schmerz. Wir denken an Sie. Wir leiden mit Ihnen», sagte Merkel am Samstag in Berlin nach einer Sitzung des Bundessicherheitskabinetts.
Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel spricht am Samstagnachmittag über die Ereignisse vom Freitagabend in einem Münchner Einkaufszentrum. (Bild: Keystone / Michael Sohn (23.7.2016))

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel spricht am Samstagnachmittag über die Ereignisse vom Freitagabend in einem Münchner Einkaufszentrum. (Bild: Keystone / Michael Sohn (23.7.2016))

«Hinter uns, vor allem hinter den Menschen in München, liegen ein Abend und eine Nacht des Schreckens», sagte Merkel nach dem mutmasslichen Amoklauf eines 18-Jährigen, der am Freitagabend in München neun Menschen erschossen hatte, bevor er sich selbst tötete. «Wir alle, und das sage ich im Namen der ganzen Bundesregierung, trauern mit schwerem Herzen um die, die nie mehr zu ihren Familien zurückkehren werden.»

Die Kanzlerin lobte nach Beratungen mit mehreren Ministern und den Chefs der Bundessicherheitsbehörden den Einsatz der Polizei und der Rettungskräfte in München. Die Beamten hätten «hochprofessionell gearbeitet», sagte Merkel. «Sie haben eine Millionenstadt in einer über Stunden unübersichtlichen Lage gesichert. Sie haben besonnen kommuniziert. Sie waren und sind im besten Sinne Helfer und Beschützer der Bürgerinnen und Bürger.»

Der Junge bringt wie viele andere Menschen Blumen und Kerzen für die Opfer des Amoklaufes zum Einkaufszentrum. Am Freitagabend erschoss ein 18-Jähriger dort 9 Menschen. (Bild: Keystone)
Trauern in der Öffentlichkeit: Eine Frau legt Blumen nieder. Zahlreiche Journalisten halten diesen Moment mit ihren Kameras fest. (Bild: Keystone / Sebastian Widmann)
Ein Mann verleiht seiner Trauer Ausdruck und legt Blumen nieder. (Bild: Keystone)
Eine Frau lässt ihren Tränen freien Lauf. (Bild: Keystone / Sebastian Widmann)
Eine Frau legt beim Eingang des Einkaufszentrum in München Blumen nieder. (Bild: Keystone / Karl-Josef Hildenbrand)
Warum? (Bild: AP/Sebastian Widmann)
Der Vater eines Opfers in der Nähe des tatorts. (Bild: AP/Sebastian Widmann)
Eine Frau zündet eine kerze an. (Bild: AP/Sebastian Widmann)
Eine Frau legt Blumen nieder. (Bild: Kerstin Joensson)
Blumen in der Nähe des Tatorts. (Bild: Kerstin Joensson)
Blumen in der Nähe des Tatorts. (Bild: AP/Kerstin Joensson)
Blumen in der Nähe des Tatorts. (Bild: AP/Sebastian Widmann)
Polizeipräsent in Münchens Innenstadt. (Bild: EPA/Daniel Karmann)
Ein Polizeiwagen vor dem Münchner Rathaus. (Bild: DANIEL KARMANN)
Beim Bundeskanzleramt in Berlin stehen die Flaggen auf Halbmast. (Bild: EPA/Rainer Jensen)
Eine Mutter hält ihrt Kind in den Armen.
Leute hatten geschrien und waren in Tränen ausgebrochen. (Bild: APTV)
Enorme Polizeipräsenz in München. (Bild: AP/Marc Kleine-Kleffmann)
Die Polizei sucht die Umgebung der Attacke ab. (Bild: AP/Marc Kleine-Kleffmann)
Die Polizei sucht die Umgebung der Attacke ab. (Bild: AP/Marc Kleine-Kleffmann)
Die Polizei sucht die Umgebung der Attacke ab. (Bild: AP/Marc Kleine-Kleffmann)
Unterdessen gab es auch in der Münchner Innenstadt einen Grosseinsatz der Polizei. Dieser stellte sich allerdings als Fehlalarm heraus. (Bild: Keystone/Felix Hörhager)
Ob es sich um einen oder mehrere Täter handle, sei noch offen. (Bild: Keystone/Matthias Balk)
GRAFIK --- Karte von Muenchen mit Lage des Olympia-Einkaufszentrums und des Stachus (60 X 71mm hoch) vom Freitag, 22. Juli 2016 (KEYSTONE/Gerhard Riezler) (Bild: Keystone)
«Wir versuchen, die Situation unter Kontrolle zu bringen. Wir haben keine Kenntnis, wo die Täter sich aufhalten», sagte Thomas Baumann von der Polizei der Nachrichtenagentur dpa am Freitagabend. (Bild: Keystone/Lukas Schulze)
Eine Spezialeinheit der Polizei sichert derweil den Bereich der Ubahnstation am Karlsplatz in München. (Bild: Keystone/Andreas Gebert)
Die Polizei war mit einem Grossaufgebot vor Ort gewesen, nachdem Panik ausgebrochen war. (Bild: Keystone/Matthias Balk)
Die Polizei war mit einem Grossaufgebot vor Ort gewesen, nachdem Panik ausgebrochen war. (Bild: Keystone/Felix Hörhager)
München (Bild: APTV)
Die Polizei forderte die Bevölkerung auf, das Gebiet um das Einkaufszentrum weiträumig zu meiden. (Bild: Keystone/Felix Hörhager)
Die ersten Meldungen seien um kurz vor 18:00 Uhr eingetroffen. Demnach seien die ersten Schüsse bei einem McDonald's-Schnellrestaurant gefallen, sagte die Polizeisprecherin. (Bild: Thamina Stoll)
Polizeiautos stehen rund um das Olympia-Einkaufszentrum. (Bild: Keystone/Felix Hörhager)
Nach der Attacke in München hat US-Präsident Barack Obama Deutschland seine Unterstützung zugesagt. (Bild: Keystone/Erik S. Lesser)
«Deutschland ist einer unserer engsten Verbündeten. Wir werden ihnen jegliche Unterstützung zusagen, die sie in diesen Umständen brauchen können», sagte Obama am Freitagnachmittag (Ortszeit) in Washington. (Bild: Keystone/Erik S. Lesser)
Es werden Kerzen angezündet und Blumen niedergelegt. (Bild: AP/Sebastian Widmann)
35 Bilder

Schiesserei in Münchener Einkaufszentrum

Vorbildliche Hilfe für Fremde

Merkel äusserte gerade unter dem Eindruck von Gräueltaten wie dem Anschlag in Nizza oder der Axt-Attacke in einem Regionalzug bei Würzburg vor wenigen Tagen Verständnis für Beunruhigung in der Bevölkerung. «Immer sind es Orte, an denen jeder von uns hätte sein können», sagte sie. «So kann ich jeden verstehen, der heute mit Beklommenheit auf eine Menschenmenge zugeht, der im Hinterkopf die Frage hat, ob er dann sicher ist.»

Die Regierungschefin hob das Verhalten der Münchener hervor, die angesichts der Panik in der Stadt während der Tat Fremden in ihren Wohnungen Zuflucht boten. Die Menschen hätten gezeigt, «wie wir in einer freien und mitmenschlichen Gesellschaft zusammenleben. In dieser Freiheit und Mitmenschlichkeit liegt unsere grösste Stärke.»

Die Bluttat von München war nach Erkenntnissen der Ermittler die Tat eines Amokläufers. Es gebe Erkenntnisse über eine intensive Beschäftigung des 18-jährigen Deutsch-Iraners mit dem Thema Amoklauf, sagte Münchens Polizeipräsident Hubertus Andrä.

Der Schüler war demnach ein Einzeltäter und war offenbar wegen psychischer Probleme in Behandlung. Hinweise auf einen islamistischen Hintergrund oder einen Bezug zur Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) gebe es nicht.

sda

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