BERN: Didier Burkhalter verurteilt Bombenanschläge

Politiker, Sportler und berühmte Persönlichkeiten aus aller Welt haben schockiert auf die Bombenanschläge am Marathon von Boston reagiert. Aussenminister Didier Burkhalter sprach am Dienstag im Namen des Bundesrates den Opfern und ihren Angehörigen sein Mitgefühl aus.

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Didier Burkhalter verurteilt die Anschläge aufs Schärfste. (Bild: Keystone)

Didier Burkhalter verurteilt die Anschläge aufs Schärfste. (Bild: Keystone)

Die Bombenanschläge seien mit grösster Entschlossenheit zu verurteilen, sagte Burkhalter im Nationalrat. Es handle sich um Gewaltakte, die Unschuldige träfen und in keinster Weise zu rechtfertigen seien. Die Anschläge forderten eine entschlossene internationale Haltung gegen Terrorismus.

Auch UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon verurteilte die Anschläge scharf. Diese sinnlose Gewalt sei umso schrecklicher, weil sie bei einem Ereignis stattgefunden habe, das dafür bekannt sei, Menschen aus aller Welt in Fairness und Harmonie zusammenzubringen. NATO- Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen sprach den Familien und Freunden der Todesopfer sein Mitgefühl aus und wünschte den Verletzten eine vollständige Genesung.

Der britische Premierminister David Cameron zeigte sich auf dem Kurznachrichtendienst Twitter entsetzt: «Die Bilder aus Boston sind schockierend und entsetzlich.» Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel sprach von einem «heimtückischen Angriff».

EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy und EU-Aussenbeauftragte Catherine Asthon zeigten sich schockiert und versicherten die USA des Mitgefühls und der Unterstützung der Europäischen Union. Kremlchef Wladimir Putin verurteilte den Anschlag als ein «barbarisches Verbrechen».

Der afghanische Präsident Hamid Karsai sprach sein Mitgefühl aus. Das afghanische Volk, das selber seit Jahren unter Terrorangriffen leide, könne das Leid gut verstehen, das solche Taten hervorriefen.

Mitgefühl bei Sportlern und Funktionären

Auch die Sportwelt reagierte bestürzt. «Laufen bringt Menschen zusammen. Aber was gerade in Boston passierte, ist schrecklich. Meine Gedanken sind bei jedem Einzelnen in Boston», twitterte Äthiopiens Lauflegende Haile Gebrselassie am Dienstag.

Leichtathletik-Superstar Usain Bolt schrieb: «Was für traurige Nachrichten. Ich bete für alle.» Er hasse Nachrichten wie diese, schrieb der Tennis-Star Andy Roddick. «Das ist so sinnlos.» Ex- Tennis-Profi Boris Becker sprach von einem «traurigen Tag». «Was zum Teufel ist mit den Menschen los?», fragte Fussballer Kevin-Prince Boateng vom AC Mailand.

Der Leichtathletik-Weltverband IAAF sprach den Betroffenen des Anschlags sein «tiefstes Mitgefühl und Beileid nach dem schrecklichen Vorfall» aus. Auch IOC-Präsident Jacques Rogge reagierte bestürzt: «Meine Gedanken und die der olympischen Bewegung sind bei den Opfern, deren Freunden und Familien», erklärte der belgische Chef des Internationalen Olympischen Komitees (IOC).

«Ich denke an euch alle in Boston»

Ebenso betroffen äusserten sich zahlreiche US-Stars per Twitter: «Das sind schreckliche Nachrichten aus Boston», schrieb die US- Schauspielerin Bette Midler. «Es ist furchtbar und beängstigend, solche Gewalt zu sehen», twitterte die Schauspielerin Ashley Tisdale. «Ich denke an euch alle in Boston.»

Auch die Sängerin und Tochter des Schock-Rockers Ozzy Osbourne, Kelly Osbourne, und die Boyband «Jonas Brothers» äusserten per Twitter ihr Mitgefühl.

«Ich hoffe, dass, wer auch immer das getan hat, zur Rechenschaft gezogen wird», schrieb der kanadische Schauspieler William Shatner. Arnold Schwarzenegger, Schauspieler und ehemaliger Gouverneur von Kalifornien, bedankte sich bei den Rettungskräften. «Sie rennen immer unseren grössten Ängsten entgegen, um Leben zu retten.»

sda/dpa/afp/reuters