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BESUCH AUF DER INSEL: Das Wasser riecht nach faulen Eiern

Island und seine Überraschungs-Kicker sind in aller Munde. Tagblatt-Redaktorin Marion Loher ist derzeit auf der Vulkaninsel. Sie berichtet in den nächsten Tagen über ihre Erfahrungen in Island und die Euphorie rund um die Nationalmannschaft.
Das Wasser in Island ist stark schwefelhaltig und riecht deshalb nach faulen Eiern. (Bild: pd)

Das Wasser in Island ist stark schwefelhaltig und riecht deshalb nach faulen Eiern. (Bild: pd)

Marion Loher

Faule Eier. Das Wasser hier in Island riecht nach faulen Eiern. Sobald der Wasserhahn aufgedreht ist, strömt einem dieser unangenehme Duft entgegen. Beim Duschen, beim Zähneputzen, beim Trinken. Es ist eine Qual. Je heisser das Wasser, desto stärker der Geruch. Sich beim Hotelmanager über mangelnde Hygiene zu beschweren, ist zwecklos. Das Wasser auf einer aktiven Vulkaninsel riecht nun einmal nach faulen Eiern, genauer gesagt nach Schwefel. Gesundheitlich ist es zwar völlig unbedenklich, aber es ist gewöhnungsbedürftig. Auch das ist Island.

Was ein echter Island-Fan ist, lässt sich auch von einem Rückstand nicht entmutigen. (Bild: Marion Loher)
Auch die Kleinsten sind voll dabei. (Bild: Marion Loher)
Ernüchterung bereits während der ersten Halbzeit. (Bild: Marion Loher)
Grossaufmarsch am Public Viewing für den Match Island - Frankreich. (Bild: Marion Loher)
Während der Nationalhymne. (Bild: Marion Loher)
Von Kopf bis Fuss auf Island eingestellt. (Bild: Marion Loher)
Die isländische Nati ist in der Heimat omnipräsent. (Bild: Marion Loher)
Eine Insel im Fussballfieber. (Bild: Marion Loher)
Fanartikel sind auf Island derzeit sehr gefragt. (Bild: Marion Loher)
30 Minuten vor Beginn des Viertelfinals gegen Frankreich beim Publick Viewing in Island. (Bild: Marion Loher)
Die isländischen Fans heizen sich beim Public Viewing ein. (Bild: Marion Loher)
Die Fans in Island stimmen sich auf den Match gegen Frankreich ein. (Bild: Marion Loher)
Vor dem Spiel waren die Anhänger noch guter Dinge. (Bild: Marion Loher)
Am Public Viewing waren auch viele Deutsche anzutreffen. (Bild: Marion Loher)
Reykjavik, 23 Uhr... (Bild: Marion Loher)
Der EM-Viertelfinal zwischen Deutschland und Italien zog auch die Menschen in Island in seinen Bann. (Bild: Marion Loher)
Im Barbershop von Ragnar Heidar Hardarson. (Bild: Marion Loher)
Auch in Island sind Public Viewings zur EM beliebt. (Bild: Marion Loher)
Gebannt verfolgen die Menschen in Reykjavik das Spiel Polen - Portugal im Public Viewing. (Bild: Marion Loher)
Der Blick auf den Hafen. (Bild: Marion Loher)
Die Sicht auf das "Downtown" von Reykjavik. (Bild: Marion Loher)
Die Einkaufsstrasse von Reykjavik. (Bild: Marion Loher)
Eine gefährliche Fahrbahntrennung. (Bild: Marion Loher)
Harpa: Das Konzerthaus am Hafen. (Bild: Marion Loher)
Junge Isländer in der Stadt. (Bild: Marion Loher)
Krawatte binden soll gelernt sein. (Bild: Marion Loher)
Eine Wandmalerei in Reykjavik. (Bild: Marion Loher)
Wer vermisst seine Laufschuhe? (Bild: Marion Loher)
Zwei Aluminiumoxid-Silos bei Hafnarfjördur. (Bild: Marion Loher)
Auf der Vulkaninsel gibt es auf Schritt und Tritt Hinweise, dass in Frankreich derzeit Fussball gespielt wird - die Top-Leistungen der Isländer lassen grüssen. (Bild: Marion Loher)
Blau ist eine dominierende Farbe in Island - auch bei diesem Velo. (Bild: Marion Loher)
Die Hallgrimskirche: Das Wahrzeichen der Stadt. (Bild: Marion Loher)
Willkommen im Café Babalú... (Bild: Marion Loher)
Impression nach der Ankunft in Island. (Bild: Marion Loher)
Eine Kirche im ganz speziellen Design. (Bild: Marion Loher)
35 Bilder

Island hautnah erlebt

Das 330'000-Einwohner-Land im Nordwesten Europas hat noch einige andere Eigenarten, Gepflogenheiten und Riten. Beispielsweise jammert der Isländer nie über das Wetter, obwohl es hier ziemlich unberechenbar ist. Innert weniger Minuten kann es sich verändern – von strahlendem Sonnenschein zu sintflutartigen Regenfällen. Der Isländer nimmt es gelassen und sagt: «Wenn du das Wetter gerade nicht magst, warte fünf Minuten.» Einen Regenschirm hat er wegen des Windes sowieso nie dabei. Ebenso wenig Bargeld, weder Noten noch Münzen. Bezahlt wird mit der Kreditkarte und das praktisch alles, sogar eine Dose Cola oder ein Päckchen Kaugummi. Bier trinken nur die wenigsten, es ist mit umgerechnet über sieben Franken für viele zu teuer.

Die Schuhe werden vor dem Betreten des Hauses ausgezogen, alles andere wird als unhöflich empfunden. Trinkgeld gibt es nicht, einen Safe im Hotel braucht man nicht. Auch das ist Island. Das Land, das eine der niedrigsten Kriminalitätsraten der Welt aufweist. Daran könnte man sich gut gewöhnen.

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