BESUCH AUF DER INSEL: Guten Tag, Island!

Island und seine Überraschungs-Kicker sind in aller Munde. Unsere Redaktorin Marion Loher ist derzeit auf der Vulkaninsel. Sie berichtet in den nächsten Tagen über ihre Erfahrungen in Island und die Euphorie rund um die Nationalmannschaft.

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Unsere Redaktorin Marion Loher ist für uns  in Island. (Bild: Marion Loher)

Unsere Redaktorin Marion Loher ist für uns in Island. (Bild: Marion Loher)

Marion Loher

"Gódan daginn, Island" – was so viel wie "Guten Tag, Island" heisst. Obwohl: Tag ist es eigentlich schon seit der Ankunft in Islands Hauptstadt Reykjavik gestern am frühen Abend. Keine Spur von einer stockdunklen Nacht, wie wir sie bei uns kennen. Nur etwas düster wurde es, aber so richtig dunkel war es nicht. Irgendwie schien es so, als wüsste die Sonne, die sich zwar  mehrheitlich hinter den Wolken versteckte, nicht richtig, was sie wollte.

Was ein echter Island-Fan ist, lässt sich auch von einem Rückstand nicht entmutigen. (Bild: Marion Loher)
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Auch die Kleinsten sind voll dabei. (Bild: Marion Loher)
Ernüchterung bereits während der ersten Halbzeit. (Bild: Marion Loher)
Grossaufmarsch am Public Viewing für den Match Island - Frankreich. (Bild: Marion Loher)
Während der Nationalhymne. (Bild: Marion Loher)
Von Kopf bis Fuss auf Island eingestellt. (Bild: Marion Loher)
Die isländische Nati ist in der Heimat omnipräsent. (Bild: Marion Loher)
Eine Insel im Fussballfieber. (Bild: Marion Loher)
Fanartikel sind auf Island derzeit sehr gefragt. (Bild: Marion Loher)
30 Minuten vor Beginn des Viertelfinals gegen Frankreich beim Publick Viewing in Island. (Bild: Marion Loher)
Die isländischen Fans heizen sich beim Public Viewing ein. (Bild: Marion Loher)
Die Fans in Island stimmen sich auf den Match gegen Frankreich ein. (Bild: Marion Loher)
Vor dem Spiel waren die Anhänger noch guter Dinge. (Bild: Marion Loher)
Am Public Viewing waren auch viele Deutsche anzutreffen. (Bild: Marion Loher)
Reykjavik, 23 Uhr... (Bild: Marion Loher)
Der EM-Viertelfinal zwischen Deutschland und Italien zog auch die Menschen in Island in seinen Bann. (Bild: Marion Loher)
Im Barbershop von Ragnar Heidar Hardarson. (Bild: Marion Loher)
Auch in Island sind Public Viewings zur EM beliebt. (Bild: Marion Loher)
Gebannt verfolgen die Menschen in Reykjavik das Spiel Polen - Portugal im Public Viewing. (Bild: Marion Loher)
Der Blick auf den Hafen. (Bild: Marion Loher)
Die Sicht auf das "Downtown" von Reykjavik. (Bild: Marion Loher)
Die Einkaufsstrasse von Reykjavik. (Bild: Marion Loher)
Eine gefährliche Fahrbahntrennung. (Bild: Marion Loher)
Harpa: Das Konzerthaus am Hafen. (Bild: Marion Loher)
Junge Isländer in der Stadt. (Bild: Marion Loher)
Krawatte binden soll gelernt sein. (Bild: Marion Loher)
Eine Wandmalerei in Reykjavik. (Bild: Marion Loher)
Wer vermisst seine Laufschuhe? (Bild: Marion Loher)
Zwei Aluminiumoxid-Silos bei Hafnarfjördur. (Bild: Marion Loher)
Auf der Vulkaninsel gibt es auf Schritt und Tritt Hinweise, dass in Frankreich derzeit Fussball gespielt wird - die Top-Leistungen der Isländer lassen grüssen. (Bild: Marion Loher)
Blau ist eine dominierende Farbe in Island - auch bei diesem Velo. (Bild: Marion Loher)
Die Hallgrimskirche: Das Wahrzeichen der Stadt. (Bild: Marion Loher)
Willkommen im Café Babalú... (Bild: Marion Loher)
Impression nach der Ankunft in Island. (Bild: Marion Loher)
Eine Kirche im ganz speziellen Design. (Bild: Marion Loher)

Was ein echter Island-Fan ist, lässt sich auch von einem Rückstand nicht entmutigen. (Bild: Marion Loher)

Die Bewohner der Vulkaninsel im Nordatlantik allerdings wissen ganz genau, was sie wollen. Und zwar einen Sieg ihrer Mannschaft am Sonntag im EM-Viertelfinal gegen Gastgeber Frankreich. Das Selbstvertrauen ist da. Sowohl auf der Insel als auch in Frankreich. "Wir sind Wikinger, wir haben vor niemandem Angst", sagte Innenverteidiger Ragnar Sigurdsson nach dem Sensationssieg gegen England. "Jetzt können wir auch Frankreich schlagen."

Die Euphorie in Island ist gross, die Unterstützung auch. Und sie fängt bereits im Flugzeug an. Auf dem Flug von Zürich nach Reykjavik werden nebst einem französischen Sandwich im Island-Style ein blau-weiss-roter Schal, eine Sonnenbrille in den isländischen Farben sowie die Flagge der Insel zum Kauf angeboten. Letztere könne gar vielseitig verwendet werden, wird angepriesen. Als Wickel-Shirt oder als Decke - oder einfach nur, um die Tränen des Glücks zu trocknen.

Geht es nach den Isländern, sollen am Sonntag wieder viele Glückstränen getrocknet werden.