Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

BESUCH AUF DER INSEL: Public Viewing mit der Winterjacke

Island und seine Überraschungs-Kicker sind in aller Munde. Tagblatt-Redaktorin Marion Loher ist derzeit auf der Vulkaninsel. Sie berichtet in den nächsten Tagen über ihre Erfahrungen in Island und die Euphorie rund um die Nationalmannschaft. Heute: Beim Public Viewing.
Grossaufmarsch am Public Viewing für den Match Island - Frankreich. (Bild: Marion Loher)

Grossaufmarsch am Public Viewing für den Match Island - Frankreich. (Bild: Marion Loher)

Marion Loher

Public Viewing in Island heisst: Winterjacke statt T-Shirt, Wollkappe statt Sonnenhut, ein heisser Kaffee statt ein kühles Bier. Zugegeben, so ungewöhnlich ist das für uns Schweizer nicht. Wir ziehen uns auch warme Kleider an, wenn wir im Winter ins Stadion gehen, um Fussball zu schauen. Mit Betonung auf: im Winter. Jetzt ist es aber Juli und hier in Island ist – wie auch bei uns – Sommer. Mit einem Unterschied: Die durchschnittliche sommerliche Tagestemperatur liegt auf der Insel bei 13 Grad. Nachts gar nur bei 8 Grad.

Was ein echter Island-Fan ist, lässt sich auch von einem Rückstand nicht entmutigen. (Bild: Marion Loher)
Auch die Kleinsten sind voll dabei. (Bild: Marion Loher)
Ernüchterung bereits während der ersten Halbzeit. (Bild: Marion Loher)
Grossaufmarsch am Public Viewing für den Match Island - Frankreich. (Bild: Marion Loher)
Während der Nationalhymne. (Bild: Marion Loher)
Von Kopf bis Fuss auf Island eingestellt. (Bild: Marion Loher)
Die isländische Nati ist in der Heimat omnipräsent. (Bild: Marion Loher)
Eine Insel im Fussballfieber. (Bild: Marion Loher)
Fanartikel sind auf Island derzeit sehr gefragt. (Bild: Marion Loher)
30 Minuten vor Beginn des Viertelfinals gegen Frankreich beim Publick Viewing in Island. (Bild: Marion Loher)
Die isländischen Fans heizen sich beim Public Viewing ein. (Bild: Marion Loher)
Die Fans in Island stimmen sich auf den Match gegen Frankreich ein. (Bild: Marion Loher)
Vor dem Spiel waren die Anhänger noch guter Dinge. (Bild: Marion Loher)
Am Public Viewing waren auch viele Deutsche anzutreffen. (Bild: Marion Loher)
Reykjavik, 23 Uhr... (Bild: Marion Loher)
Der EM-Viertelfinal zwischen Deutschland und Italien zog auch die Menschen in Island in seinen Bann. (Bild: Marion Loher)
Im Barbershop von Ragnar Heidar Hardarson. (Bild: Marion Loher)
Auch in Island sind Public Viewings zur EM beliebt. (Bild: Marion Loher)
Gebannt verfolgen die Menschen in Reykjavik das Spiel Polen - Portugal im Public Viewing. (Bild: Marion Loher)
Der Blick auf den Hafen. (Bild: Marion Loher)
Die Sicht auf das "Downtown" von Reykjavik. (Bild: Marion Loher)
Die Einkaufsstrasse von Reykjavik. (Bild: Marion Loher)
Eine gefährliche Fahrbahntrennung. (Bild: Marion Loher)
Harpa: Das Konzerthaus am Hafen. (Bild: Marion Loher)
Junge Isländer in der Stadt. (Bild: Marion Loher)
Krawatte binden soll gelernt sein. (Bild: Marion Loher)
Eine Wandmalerei in Reykjavik. (Bild: Marion Loher)
Wer vermisst seine Laufschuhe? (Bild: Marion Loher)
Zwei Aluminiumoxid-Silos bei Hafnarfjördur. (Bild: Marion Loher)
Auf der Vulkaninsel gibt es auf Schritt und Tritt Hinweise, dass in Frankreich derzeit Fussball gespielt wird - die Top-Leistungen der Isländer lassen grüssen. (Bild: Marion Loher)
Blau ist eine dominierende Farbe in Island - auch bei diesem Velo. (Bild: Marion Loher)
Die Hallgrimskirche: Das Wahrzeichen der Stadt. (Bild: Marion Loher)
Willkommen im Café Babalú... (Bild: Marion Loher)
Impression nach der Ankunft in Island. (Bild: Marion Loher)
Eine Kirche im ganz speziellen Design. (Bild: Marion Loher)
35 Bilder

Island hautnah erlebt

Der Stimmung beim Public Viewing tut die Kälte aber keinen Abbruch. Im Gegenteil. Die kleine Arena mit ihrer grossen Leinwand auf dem Ingólfstorg inmitten von Reykjavik ist bei jedem Spiel – und es wird auch jedes Spiel gezeigt - gut besetzt. Letztmals gestern abend, als Deutschland auf Italien traf und sich Jogi Löws Team erst im Penaltyschiessen durchsetzen konnte. Da mussten die Fans lange ausharren. So war es ein Glück, dass die Uhr nach dem siegbringenden Elfmeter erst kurz nach 22 Uhr zeigte. Der Zeitverschiebung sei Dank. Zwei Stunden später, und es wäre noch ein paar Grad kälter gewesen.

Heute abend wird der Ingólfstorg leer bleiben. Der Ansturm beim letzten Island-Spiel war derart gross, dass das Public Viewing kurzerhand auf den Adlershügel, etwas ausserhalb des Zentrums, verlegt werden musste. In wenigen Stunden treffen sich dort Tausende von Isländerinnen und Isländern, und der Hügel wird zu einem blau-weiss-roten Farbenmeer. Gemeinsam werden sie ihre Mannschaft mit ihrem Hu-Schlachtruf – er dürfte mittlerweile Kultstatus erreicht haben – vorantreiben. Warm einpacken, also. Es könnte eine lange (helle) Nacht werden.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.