Kenia
Bombe auf Air-France-Flug war nur Attrappe – Schweizer an Bord

Ein Flug der Air France musste in Kenia notlanden, nachdem auf einer der Toiletten ein verdächtiger Gegenstand gefunden wurde. Zunächst wurde eine Bombe vermutet. Später stellte es sich als Attrappe heraus.

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Bombe an Bord: Air France muss notlanden
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Es handelt sich um eine Boeing 777 des Air-France-Flugs 463 am Moi International Airport in Mombasa, Kenia.
Kenianisches Sicherheitspersonal am Moi International Airport.

Bombe an Bord: Air France muss notlanden

Keystone

Bei verdächtigen Gegenstand im Flug 463 der Air France handelte es sich um eine Fake-Bombe. Dies berichtet die Nachrichtenagentur AP am Sonntagnachmittag.

Die Maschine der Air France musste in Kenia notlanden, nachdem auf einer der Toiletten ein verdächtiger Gegenstand gefunden wurde. Zunächst hiess es, es handle sich um eine Bombe. Spezialisten der Polizei kamen am Flughafen Mombasa zum Einsatz, wie der «Guardian» berichtete.

Fluggast Benoit Lucchini berichtete, dass der Air-France-Flug 463 ruhig verlaufen war. «Das Flugzeug ging langsam, langsam, langsam nach unten. Da bemerkten wir, dass etwas nicht stimmte. Aber die Crew war großartig. So blieben wir alle ruhig.» Inzwischen soll Air France eine Ersatzmaschine nach Mombasa geschickt haben, um die Passagiere zu ihrem eigentlichen Ziel Paris zu bringen.

Auch mehrere Schweizer Staatsbürger haben sich an Bord der Maschine befunden. Sie seien alle wohlauf, die Vertretung in Nairobi stehe mit ihnen in Kontakt, sagte das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten auf Anfrage des «Tagesanzeigers». Wie viele Schweizer es waren, ist noch nicht klar.

Die Maschine vom Typ Boeing 777 mit 459 Passagieren an Bord war von Mauritius nach Paris unterwegs. Die Passagiere und Crewmitglieder wurden am Flughafen von Mombasa evakuiert. Zwei Personen wurden im Zusammenhang mit dem Gegenstand von der kenianischen Polizei verhört. (wst/az)