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«Brauche Hilfe, den Atlantik zu überqueren»: Greta hat wegen Klimagipfel-Chaos ein Problem

Eigentlich war Chile als Gastgeberland für die diesjährige UN-Klimakonferenz vorgesehen – wegen politischer Unruhen findet sie nun in Madrid statt. Die Verlegung auf den europäischen Kontinent stellt Klimaaktivistin Greta Thunberg vor ungeahnte Probleme.
Thunberg war auf einem Segelschiff über den Atlantik mitgefahren, weil sie als Zeichen für mehr Klimaschutz nicht fliegen wollte. (Bild: Keystone)

Thunberg war auf einem Segelschiff über den Atlantik mitgefahren, weil sie als Zeichen für mehr Klimaschutz nicht fliegen wollte. (Bild: Keystone)

(sda)

Die Uno-Klimakonferenz findet in Madrid statt. Diese Entscheidung gab das Klimasekretariat der Vereinten Nationen (UNFCCC) am Freitag in Bonn bekannt. Die Konferenz werde wie geplant in der Zeit vom 2. bis 13. Dezember abgehalten, hiess es weiter.

Eigentlich war Chile als Gastgeberland für die diesjährige UN-Klimakonferenz vorgesehen. Angesichts der politischen Unruhen in seinem Land hatte Chiles Staatschef Sebastián Piñera jedoch am Mittwoch die Konferenz abgesagt und damit monatelange Vorbereitungen über den Haufen geworfen.

Die Verlegung auf den europäischen Kontinent stellt Thunberg vor ungeahnte Probleme. Die Klimaaktivistin sucht erneut nach einem Weg, den Atlantik zu überqueren. «Es stellt sich heraus, dass ich um die halbe Welt gereist bin, in die falsche Richtung», schrieb die 16-jährige Schwedin am Freitag auf Twitter.

Jetzt, da die Klimakonferenz offiziell umgezogen sei, werde sie Hilfe brauchen. «Ich muss jetzt eine Möglichkeit finden, den Atlantik im November zu überqueren», schrieb sie. «Wenn irgendjemand mir helfen könnte, ein Verkehrsmittel zu finden, wäre ich so dankbar.»

Thunberg war auf einem Segelschiff über den Atlantik mitgefahren, weil sie als Zeichen für mehr Klimaschutz nicht fliegen wollte. Sie sprach in New York vor den Vereinten Nationen, aber auch die geplante Klimakonferenz in Santiago de Chile war ein Grund für die mühsame Reise.

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