Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

China: Polizei verhindert Petition der Unterstützer von Anwalt Wang

Die chinesische Polizei hat die Unterstützer des vor Gericht stehenden Menschenrechtsanwalts Wang Quanzhang daran gehindert, mit einer Petition die unfairen Prozessbedingungen anzuprangern.

Mehrere Dutzend Beamte versperrten seiner Ehefrau Li Wenzu und mehreren Unterstützern am Freitag den Weg, als sie eine Eingabe vor dem Obersten Gericht in Peking machen wollten.

Darin forderten Wangs Unterstützer die Einhaltung der Verfahrensvorschriften im Prozess gegen den 42-Jährigen. Wang wurde nach seiner Inhaftierung von der Öffentlichkeit abgeschottet; erst am Montag erfuhr seine Frau über den vom Gericht eingesetzten Anwalt, dass der Prozess gegen ihn wegen «Subversion» zwei Tage später in der nordchinesischen Stadt Tianjin beginnen würde.

Li durfte Peking am Mittwoch nicht verlassen, während der Prozess in Tianjin unter Ausschluss der Öffentlichkeit begann. Das Gericht begründete dies mit «Staatsgeheimnissen», die in dem Verfahren verhandelt würden.

Der Rechtsanwalt Wang vertrat Aktivisten und Opfer von Landenteignungen und war 2015 im Zuge der Polizeiaktion «709-Crackdown» zusammen mit zahlreichen weiteren Regierungskritikern inhaftiert worden. Später wurde er wegen «Subversion» angeklagt. (sda)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.