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Demokraten wittern Morgenluft

Nach dem knappen Sieg des Demokraten Conor Lamb bei einer Nachwahl für das US-Repräsentantenhaus im Westen des Bundesstaates Pennsylvania macht sich unter den Republikanern eine Mischung aus ­Panik und Resignation breit. Zwar gewann der 33-Jährige ­gemäss den letzten verfügbaren Zahlen nur mit einem Vorsprung von 627 Stimmen auf seinen Gegner, den republikanischen Lokalpolitiker Rick Saccone (60). Bei dem Wahlkreis im Umland von Pittsburgh handelte es sich aber um eine Hochburg der Republikaner; so gewann Donald Trump bei der Präsidentenwahl 2016 fast 20 Prozentpunkte mehr als seine demokratische Kontrahentin Hillary Clinton.

Ein Grund für den knappen Sieg Lambs, der von den Republikanern vielleicht noch gerichtlich angefochten wird: Selbst in vielen Hochburgen ist die ­Zustimmung für den Präsidenten, 14 Monate nach Amtsantritt, unter die 50-Prozent-Marke gefallen, wie die Politbeobachterin Amy Walter sagte.

Die Demokraten hätten gute Chancen, im kommenden November die Mehrheit im Repräsentantenhaus zurückzuerobern. Dies scheint auch die Meinung vieler Amtsträger zu sein. So ­haben bereits drei Dutzend Mitglieder des Repräsentantenhauses bekannt gegeben, auf eine Wiederwahl zu verzichten. (rrw)

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