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Der abtrünnige Sozialist

Jean-Luc Mélenchon In den Umfragen stieg der Kapitalismuskritiker Jean-Luc Mélenchon zuletzt zum Shootingstar des Wahlkampfes auf und hat damit für Nervosität an den Märkten gesorgt: Der 65-Jährige ist ausser Marine Le Pen der einzige Eurogegner im Kreise der fünf aussichtsreichsten Kandidaten. Im Falle seines Sieges, so kündigte der Linkskandidat und früherer Sozialist an, werde er die EU-Verträge neu verhandeln. Mélenchons Wahlprogramm liest sich insgesamt wie der Gegenentwurf zu Fillons Vorschlägen: So will er die 32-Stunden-Woche einführen und plädiert für einen Höchstbesteuerungssatz von 100 Prozent sowie ein 100 Milliarden Euro schweres Investitionsprogramm.

Mélenchons plötzliche Popularität erklärt sich nicht zuletzt aufgrund seiner leidenschaftlichen Kritik am amtierenden Präsidenten François Hollande.

19 Prozent könnten aktuellen Umfragen zufolge am Sonntag für den abtrünnigen Sozialisten stimmen. Eine realistische Wahlchance im zweiten Wahlgang hätte Mélenchon wohl aber nur, sollte es tatsächlich zum Schreckensszenario kommen: einer Stichwahl zwischen Mélenchon und Le Pen. (isd)

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