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Der glücklose Republikaner

François Fillon Neben Marine Le Pen ist der Konservative François Fillon der zweite unter den diesjährigen Präsidentschaftskandidaten, gegen den die französische Justiz ermittelt. Hintergrund ist «Penelope-Gate», die Affäre um die Scheinbeschäftigung seiner Ehefrau im Parlament. Trotz anhaltender Kritik an seinem Umgang mit der Affäre bestand Fillon auf eine Fortsetzung seiner Kandidatur; alle gegen ihn erhobenen Vorwürfe weist der 63-Jährige zurück.

Der politisch erfahrene Fillon, der von 2007 bis 2012 als Ministerpräsident unter Nicolas Sarkozy diente, steht für eine konservative Innenpolitik und eine restriktive Einwanderungspolitik sowie wirtschaftsliberale Reformen. Im Wahlkampf scheute der Republikaner auch nicht unpopuläre Forderungen wie die Abschaffung der 35-Stunden-Woche, die Anhebung des gesetzlichen Renteneintrittsalters auf 65 Jahre und die Verschlankung des öffentlichen Dienstes. In einer Fernsehdebatte definierte Fillon sich als zukünftiger «Präsident der nationalen Sanierung».

Laut aktuellen Umfragen kommt Fillon im ersten Wahlgang auf rund 20 Prozent der Stimmen. (isd)

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