Ukraine
Der Informations-Krieg tobt bereits: Russland dementiert Ultimatum

Russland hat Medienberichte über ein Ultimatum an die ukrainischen Streitkräfte auf der Halbinsel Krim zurückgewiesen. «Das ist völliger Blödsinn», sagte ein Stabsvertreter der russischen Schwarzmeerflotte am Montagabend der Agentur Interfax.

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Ukrainische Marine-Soldaten schieben Wache auf einem Schiff im Hafen von Sevastopol
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Soldaten unbekannter Herkunft vor einer ukrainischen Militärkaserne.
Ein Bild mit Symbolcharakter: Vladimir Putin besucht Truppen nahe St. Petersburg.
Soldaten unbekannter Herkunft vor einer ukrainischen Kaserne.
Der Flottenstützpunkt Novoozerne ist unter Belagerung von pro-russischen Soldaten.
Ein ukrainischer Soldat vor gepanzerten Militärfahrzeugen.
Auf der Krim spitzt sich die Krise zwischen Russland und der Ukraine zu

Ukrainische Marine-Soldaten schieben Wache auf einem Schiff im Hafen von Sevastopol

Keystone

Es gebe seit Tagen und mehrfach Behauptungen über angeblich geplante gewaltsame Handlungen gegen «unsere ukrainischen Kollegen».

Zuvor hatten ukrainische Medien unter Verweis auf einen Sprecher des Verteidigungsministeriums in Kiew berichtet, die Schwarzmeerflotte habe die Besatzung von zwei ukrainischen Kriegsschiffen vor der Stadt Sewastopol zur Aufgabe aufgefordert.

In anderen Meldungen war von der angedrohten Erstürmung ukrainischer Stellungen auf der gesamten Krim die Rede gewesen.

Die ukrainische Regierung warf Russland mehrfache Grenzverletzung vor. Kriegsschiffe der Baltischen und der Nordflotte seien widerrechtlich im Hafen von Sewastopol eingelaufen, sagte ein Sprecher der Führung in Kiew.

Ukrainische Grenzschützer im Osten der Halbinsel berichteten von etwa 100 russischen Soldaten, die den ukrainischen Grenzkontrollpunkt belagern würden. Zudem seien Panzerfahrzeuge an der Bucht von Kertsch aufgefahren, wo Fähren die Krim mit dem etwa vier Kilometer entfernten russischen Festland verbinden.