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DEUTSCHLAND: Die Linke hat es schwer

Christoph Reichmuth zur Wahl im Saarland.
Christoph Reichmuth

Christoph Reichmuth

Die Wahl im kleinen Saarland wurde zum Testlauf für die Bundestagswahlen im Herbst hochstilisiert, am Ende steht ein Resultat mit sehr regionalem Charakter: Gewonnen hat die CDU-Ministerpräsidentin, weil sie beliebt ist und vom Bonus als amtierende Regierungschefin profitieren konnte – und weil die Mehrheit der Wähler keine Lust auf ein linkes Regierungsbündnis hatte. Es war also nicht in erster Linie ein Votum für Kanzlerin Angela Merkel oder gegen SPD-Herausforderer Martin Schulz.

Das Rennen um das Kanzleramt bleibt spannend, zumal die CDU nervös und fast ratlos auf den momentanen SPD-Höhenflug reagiert. Wie lange der Hype um den neuen SPD-Chef Schulz anhält, ist ungewiss. Sobald Schulz konkret aufzeigen muss, wie er die von ihm propagierte Stärkung des Sozialstaates finanzieren will, bietet er seinen Gegnern Angriffsfläche.

Was die gestrige Wahl gezeigt hat: Vor allem im Westen gibt es grosse Vorbehalte gegen ein Mitwirken der Linkspartei in einer Regierung. Das dürfte für Saarland wie für die Bundesebene gelten. Die Konservativen werden daher der von der SPD angeschobenen Gerechtigkeitsdebatte die Warnung vor einem Wechsel zu einer roten Regierung in Berlin entgegensetzen.

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